#UnitedAgainstTheDragon: Arbeiter*innen werden endlich bezahlt!

Internationale Solidarität verhilft Textilarbeiter*innen in Bangladesch zum Sieg

Übersetzung des Berichts der GWTUC, HIER das Original auf Englisch.

Nach monatelangen Protesten und internationalen Solidaritätsaktionen zahlen die Besitzer von zwei großen Bekleidungsfabriken endlich ausstehende Löhne und Abfindungen.

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FAU Hamburg unterstützt Spendenkampagne #UnitedAgainstTheDragon

Nach diversen Aktionen vor Filialen von NewYorker und Lidl (zuletzt am 27.11.), um den Arbeitskampf der ehemaligen Textilarbeiter*innen der Fabrik Dragon Sweater in Dhaka (Bangladesch) zu unterstützen, entschied die FAU Hamburg 350 Euro zur Spendenkampagne beizusteuern. Wir freuen uns, dass auch viele andere FAU Syndikate bereits angekündigt haben etwas dazuzugeben.

Wir rufen gleichzeitig öffentlich dazu auf, ebenfalls die Spendenkampagne zu supporten!

Mit jedem Euro wird ein*e Arbeiter*in für zumindest einen Tag mit einer warmen Mahlzeit sowie grundlegendster medizinischer Versorgung ausgestattet. Vor Ort organisiert dies die Gewerkschaft Garment Workers‘ Trade Union Center (GWTUC), in der die allermeisten der betroffenen Arbeiter*innen organisiert sind.

Aktionstag #UnitedAgainstTheDragon

Am sogenannten Black Friday waren wir nicht untätig und haben im Rahmen des Internationalen Aktionstages in Solidarität mit den ehemaligen Textilarbeiter*innen bei Dragon Sweater in Dhaka und gegen den Konsumwahn zusammen mit der IWW Hamburg eine Kundgebung vor der New Yorker Filiale in der Spitalerstraße durchgeführt. Die Arbeiter*innen kämpfen weiter um ausstehende Löhne und Abfindungen. Bis letztes Jahr haben genau dieselben Menschen auch für New Yorker Klamotten produziert.

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Internationaler Aktionstag am „Black Friday“ – #UnitedAgainstTheDragon

Solidarisch mit den ehemaligen Textilarbeiter*innen von Dragon Sweater und gegen den Konsumwahn!

Dieser Aufruf wurde von der FAU und IWW in Hamburg, in Progress Braunschweig sowie der Arbeitsgruppe Asien der Internationalen Konföderation der Arbeiter*innen (IKA) initiiert. Er ist auch auf Englisch hier zu finden.

Am 27.11.2020 ist der sogenannte Black Friday. Massen strömen in Geschäfte, um sich u.a. mit neuen Klamotten einzudecken. Auch mit Klamotten, die aus der Fabrik von Dragon Sweater in Dhaka (Bangladesch) stammen.

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Textilarbeiter*innen kämpfen in Dhaka – Wir sind dabei!

Bereits im Juli haben wir als FAU Hamburg eine Kundgebung in Solidarität mit den Textilarbeiter*innen vor der NewYorker-Filiale in der Spitalerstraße durchgeführt.
Da die Fabrikbesitzer sich jedoch weiterhin weigern die ausstehenden Löhne (überwiegend durch Überstunden zustande gekommen) sowie Entschädigungszahlungen zu begleichen, geht der Kampf der Lohnabhängigen weiter. Hier gibt’s eine Chronologie der bisherigen Entwicklungen.

Zusammen mit der Gewerkschaft Garment Workers Trade Union Center (GWTUC) und den Industrial Workers of the World (IWW) Irland hat die Arbeitsgruppe Asien der Internationalen Konföderation der Arbeiter*innen (IKA) den Weltweiten Monat in Solidarität mit den Textilarbeiter*innen bei Dragon Sweater (15.08. – 15.09.2020) initiiert. Mittlerweile wird dieser von 15 weiteren (Basis)Gewerkschaften in mehreren Regionen weltweit mitgetragen.

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Solidarität von Hamburg nach Dhaka

Etwa 6.000 Textilarbeiter*innen der Dragon Sweaters Fabrik in Dhaka (Bangladesch) kämpfen weiter für die Auszahlung voller Gehälter und Bonuszahlungen nachdem sie im März 2020 entlassen wurden.

Um diese Arbeiter*innen zu unterstützen, versammelten sich Mitglieder der FAU Hamburg vor der New Yorker Filiale in der Spitalerstraße am 03.07.2020 und verteilten Flyer in denen sie auf den Konflikt aufmerksam machten.

Die FAU Hamburg steht in direktem Kontakt mit der Gewerkschaft vor Ort, dem Garment Workers‘ Trade Union Center (GWTUC). Durch dieses wurde uns bestätigt, dass neben Lidl und Walmart die letzten Klamotten in der Fabrik für New Yorker angefertigt wurden.

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Dabindu Collective: International Day for the Elimination of Violence Against Women

Vor einem Monat ging die GewerkschaftsTour – Nähfabriken in Asien zu Ende.

Eine der Referentinnen war Chamila vom Dabindu Collective in Sri Lanka. Die Vernetzung besteht weiterhin und wir arbeiten daran diese auszubauen.

Gestern, dem 08.12.2019, versammelten sich Näherinnen, die im Dabindu Collective organisiert sind, in Vavuniya. Vavuniya ist eine Stadt in der Nordprovinz Sri Lankas, welche überwiegend von der tamilischen Minderheit bewohnt wird und in welcher sich viele Nähfabriken befinden. Sie protestierten gegen sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz.

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Bericht: Global May Day in Hamburg

Wie bereits angekündigt, unterstützen die FAU Hamburg, IWW Hamburg und die Initiative Schwarz-Roter 1. Mai den Aufruf zu einem Global May Day und haben in diesem Rahmen gemeinsam an zwei Tagen Aktionen organisiert: Eine antiautoritäre 1. Mai Demo in Harburg und im Rahmen einer Solidarity Partnership mit den gewerkschaftlichen Organisationen FBLP (Jakarta) und Dabindu Collective (Sri Lanka) eine Kundgebung vor der H&M-Filiale in der Spitalerstraße.

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Global May Day mit Antiautoritärer 1. Mai Demo

Diverse (Basis-)Gewerkschaften weltweit rufen zu einem gemeinsamen Global May Day auf. Die FAU Hamburg hat diesen maßgeblich mitinitiiert und unterstützt die Koordination auf globaler Ebene.

In diesem Zusammenhang organisieren die FAU Hamburg, die Industrial Workers of the World (IWW) Hamburg sowie die Initiative Schwarz-Roter 1. Mai HH aus dem Kreise der Sauerkrautfabrik zwei Aktionen:

Antiautoritäre 1. Mai Demo in Harburg

Endlich. Eine Demo zum 1. Mai in Hamburg mit guten Inhalten.

Die Initiative Schwarz-Roter 1. Mai HH hat die Demo ursprünglich geplant und unter das Motto Mach das mal anders – Selbstorganisation statt Lohnarbeit gestellt. [Aufruf auf fb] Später haben sich die lokalen Sektionen der FAU und IWW dem angeschlossen.

Start: 12:30 Uhr (Herbert-Wehner-Platz; gleich neben der S-Bahn Station Harburg Rathaus)
Hier gibt’s die Route. Anschließend Küfa (Küche für alle) in der Sauerkrautfabrik.

Auch an der Roten Flora wird die Demo angekündigt:

Kundgebung vor H&M Filiale Mönckebergstraße

02. Mai (Donnerstag), ab 17 Uhr

Teil des Global May Day ist das Konzept der Solidarity Partnerships. Wir sind mit dem Dabindu Collective vernetzt und koordinieren mit ihnen solch eine Solidarity Partnership. Im Dabindu Collective sind etwa 750 Näherinnen in der Freihandelszone von Katunayake in Sri Lanka organisiert. Sie produzieren überwiegend für H&M und kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen: höhere Löhne, sexuelle Übergriffe stoppen, freie gewerkschaftliche Organisierung schaffen!

Weitere Einzelheiten folgen.

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