Dabindu Collective: International Day for the Elimination of Violence Against Women

Vor einem Monat ging die GewerkschaftsTour – Nähfabriken in Asien zu Ende.

Eine der Referentinnen war Chamila vom Dabindu Collective in Sri Lanka. Die Vernetzung besteht weiterhin und wir arbeiten daran diese auszubauen.

Gestern, dem 08.12.2019, versammelten sich Näherinnen, die im Dabindu Collective organisiert sind, in Vavuniya. Vavuniya ist eine Stadt in der Nordprovinz Sri Lankas, welche überwiegend von der tamilischen Minderheit bewohnt wird und in welcher sich viele Nähfabriken befinden. Sie protestierten gegen sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz.

Im Vorfeld wurde uns dieser Text zugeschickt:

We look forward to celebrating 16 Days activism for violence against women on the 8th of December in Vavuniya on collaboration with 150 women workers in Kilinochchi and Vavuniya and civil society as we have been doing annually. A special speech to motivate women workers on their basic rights and make them aware of such rights will be presented at the event. Women workers from Kilinochchi and Vavuniya will be sharing their personal experiences as well. We hope to invite the media to give us coverage during the program. In addition to that, we formed vital demands to be promoted on the day of the program and they are as follows.

  • Fight for a decent job and social dialogue.

  • Thumbs down to GBV at the workplace.

  • Say „YES“ to a woman’s basic rights.

  • Ensure security at the workplace and for living wages.

  • Join the loop to provide a secured ambiance for all.

  • Boost ethical social dialogue.

Wir möchten dies zum Anlass nehmen uns mit den Protestierenden zu solidarisieren. Wir bleiben in Kontakt mit dem Dabindu Collective und bieten auch in Zukunft unsere Unterstützung an.

Als nächstes werden wir uns am Aktionstag #Freitag13 (13.12.) der Initiative Arbeitsunrecht beteiligen. Zusammen mit der lokalen IWW (Industrial Workers of the World) sowie ATIF (Föderation der Arbeiter*innen aus der Türkei in Deutschland) rufen wir zu einer Kundgebung in der Innenstadt beim Mönkebergbrunnen zwischen 16 und 18 Uhr auf. Hierbei solidarisieren wir uns mit den Lohnabhängigen bei H&M, die sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen und thematisieren gleichzeitig die Arbeitsbedingungen der Näherinnen, um Arbeitskämpfe innerhalb der Wertschöpfungskette zusammen zu führen.

#1world1struggle

Bericht: Global May Day in Hamburg

Wie bereits angekündigt, unterstützen die FAU Hamburg, IWW Hamburg und die Initiative Schwarz-Roter 1. Mai den Aufruf zu einem Global May Day und haben in diesem Rahmen gemeinsam an zwei Tagen Aktionen organisiert: Eine antiautoritäre 1. Mai Demo in Harburg und im Rahmen einer Solidarity Partnership mit den gewerkschaftlichen Organisationen FBLP (Jakarta) und Dabindu Collective (Sri Lanka) eine Kundgebung vor der H&M-Filiale in der Spitalerstraße.

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Global May Day mit Antiautoritärer 1. Mai Demo

Diverse (Basis-)Gewerkschaften weltweit rufen zu einem gemeinsamen Global May Day auf. Die FAU Hamburg hat diesen maßgeblich mitinitiiert und unterstützt die Koordination auf globaler Ebene.

In diesem Zusammenhang organisieren die FAU Hamburg, die Industrial Workers of the World (IWW) Hamburg sowie die Initiative Schwarz-Roter 1. Mai HH aus dem Kreise der Sauerkrautfabrik zwei Aktionen:

Antiautoritäre 1. Mai Demo in Harburg

Endlich. Eine Demo zum 1. Mai in Hamburg mit guten Inhalten.

Die Initiative Schwarz-Roter 1. Mai HH hat die Demo ursprünglich geplant und unter das Motto Mach das mal anders – Selbstorganisation statt Lohnarbeit gestellt. [Aufruf auf fb] Später haben sich die lokalen Sektionen der FAU und IWW dem angeschlossen.

Start: 12:30 Uhr (Herbert-Wehner-Platz; gleich neben der S-Bahn Station Harburg Rathaus)
Hier gibt’s die Route. Anschließend Küfa (Küche für alle) in der Sauerkrautfabrik.

Auch an der Roten Flora wird die Demo angekündigt:

Kundgebung vor H&M Filiale Mönckebergstraße

02. Mai (Donnerstag), ab 17 Uhr

Teil des Global May Day ist das Konzept der Solidarity Partnerships. Wir sind mit dem Dabindu Collective vernetzt und koordinieren mit ihnen solch eine Solidarity Partnership. Im Dabindu Collective sind etwa 750 Näherinnen in der Freihandelszone von Katunayake in Sri Lanka organisiert. Sie produzieren überwiegend für H&M und kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen: höhere Löhne, sexuelle Übergriffe stoppen, freie gewerkschaftliche Organisierung schaffen!

Weitere Einzelheiten folgen.

#1world1struggle | #mdmanarchie