Internationaler Aktionstag am „Black Friday“ – #UnitedAgainstTheDragon

Solidarisch mit den ehemaligen Textilarbeiter*innen von Dragon Sweater und gegen den Konsumwahn!

Dieser Aufruf wurde von der FAU und IWW in Hamburg, in Progress Braunschweig sowie der Arbeitsgruppe Asien der Internationalen Konföderation der Arbeiter*innen (IKA) initiiert. Er ist auch auf Englisch hier zu finden.

Am 27.11.2020 ist der sogenannte Black Friday. Massen strömen in Geschäfte, um sich u.a. mit neuen Klamotten einzudecken. Auch mit Klamotten, die aus der Fabrik von Dragon Sweater in Dhaka (Bangladesch) stammen.

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Ist ‚el rojito‘ noch zu retten?

‚el rojito‘ ist ein Kaffee-Projekt der ersten Stunde. Es entstammt der Nicaragua-Bewegung der 1980er Jahre. Unter anderem unterstützt von der damaligen DKP versuchten ‚Nicaragua-Initiativen‘ die Sandinistische Revolution durch Import und Vertrieb von Kaffee aus Nicaragua zu unterstützen (viele kennen noch die ‚Sandino-Dröhnung‘). Mit dem ‚Nicaragua-Kaffee‘ wurde der solidarische Kaffee-Handel geboren, eine Idee, die sich inzwischen in viele Regionen der Kaffee-anbauenden Welt und auch auf andere Branchen ausgebreitet hat. ‚el rojito‘ zählt heute mit ca. 2 Millionen Euro Jahresumsatz und über 20 Angestellten zu den ganz Großen des solidarischen Kaffeehandels in Deutschland.

In der Außendarstellung steht bei ‚el rojito‘ der Begriff der Solidarität ganz oben. Allerdings scheint es damit intern nicht so weit her zu sein.

‚el rojito‘ hatte seit 2015 bis Ende 2019 eine sogenannte ‚Kollektive Geschäftsführung‘. Obwohl so etwas bestenfalls als Beginn einer kollektiven Binnenorganisation angesehen werden kann, fühlte man sich als Kollektivbetrieb und wurde auch so wahrgenommen. Mitglieder der ‚Kollektiven Geschäftsführung‘ waren auf Treffen der Hamburger Kollektivbetrieb-Szene vertreten und der Betrieb wurde z.B. auf ‚kollektivliste.org‘ als Kollektivbetrieb geführt. Seit Ende 2019 ist aber, wie Mitglieder der Belegschaft gegenüber der FAU Hamburg berichten, eine Rückentwicklung zu autoritären Führungsstrukturen zu beobachten.

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Textilarbeiter*innen kämpfen in Dhaka – Wir sind dabei!

Bereits im Juli haben wir als FAU Hamburg eine Kundgebung in Solidarität mit den Textilarbeiter*innen vor der NewYorker-Filiale in der Spitalerstraße durchgeführt.
Da die Fabrikbesitzer sich jedoch weiterhin weigern die ausstehenden Löhne (überwiegend durch Überstunden zustande gekommen) sowie Entschädigungszahlungen zu begleichen, geht der Kampf der Lohnabhängigen weiter. Hier gibt’s eine Chronologie der bisherigen Entwicklungen.

Zusammen mit der Gewerkschaft Garment Workers Trade Union Center (GWTUC) und den Industrial Workers of the World (IWW) Irland hat die Arbeitsgruppe Asien der Internationalen Konföderation der Arbeiter*innen (IKA) den Weltweiten Monat in Solidarität mit den Textilarbeiter*innen bei Dragon Sweater (15.08. – 15.09.2020) initiiert. Mittlerweile wird dieser von 15 weiteren (Basis)Gewerkschaften in mehreren Regionen weltweit mitgetragen.

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Solidarität von Hamburg nach Dhaka

Etwa 6.000 Textilarbeiter*innen der Dragon Sweaters Fabrik in Dhaka (Bangladesch) kämpfen weiter für die Auszahlung voller Gehälter und Bonuszahlungen nachdem sie im März 2020 entlassen wurden.

Um diese Arbeiter*innen zu unterstützen, versammelten sich Mitglieder der FAU Hamburg vor der New Yorker Filiale in der Spitalerstraße am 03.07.2020 und verteilten Flyer in denen sie auf den Konflikt aufmerksam machten.

Die FAU Hamburg steht in direktem Kontakt mit der Gewerkschaft vor Ort, dem Garment Workers‘ Trade Union Center (GWTUC). Durch dieses wurde uns bestätigt, dass neben Lidl und Walmart die letzten Klamotten in der Fabrik für New Yorker angefertigt wurden.

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Dabindu Collective: International Day for the Elimination of Violence Against Women

Vor einem Monat ging die GewerkschaftsTour – Nähfabriken in Asien zu Ende.

Eine der Referentinnen war Chamila vom Dabindu Collective in Sri Lanka. Die Vernetzung besteht weiterhin und wir arbeiten daran diese auszubauen.

Gestern, dem 08.12.2019, versammelten sich Näherinnen, die im Dabindu Collective organisiert sind, in Vavuniya. Vavuniya ist eine Stadt in der Nordprovinz Sri Lankas, welche überwiegend von der tamilischen Minderheit bewohnt wird und in welcher sich viele Nähfabriken befinden. Sie protestierten gegen sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz.

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Kollektivbetriebe und privates Eigentum

Workshop & Diskussion
mit Mitgliedern der AG Kollektivbetriebe

So. 13.10., 15.00 – 17.00 Uhr
Rote Flora (Viva La Autonomia – Kongress zu Perspektiven der Selbstverwaltung)

Es gibt inzwischen eine Menge selbstverwalteter Firmen, Kollektivbetriebe, Betriebe im Besitz der Belegschaft etc. – Projekte, die sich eine andere Form des Wirtschaftens auf die Fahnen geschrieben haben und einen Beitrag zur Überwindung des Kapitalismus leisten wollen. Aber alle, ob in der Form der GbR, GmbH oder Genossenschaft, stellen im juristischen Sinne (gemeinschaftliches) Privateigentum dar.
Inwiefern liegt darin ein politisches Problem? Welche konkreten Risiken sind damit verbunden? Welche Alternativen wären wünschenswert und denkbar?

Darum soll es in diesem Workshop gehen.

Das komplette Programm vom Kongress zu Perspektiven der Selbstverwaltung gibt’s hier: kongressselbstverwaltung.blackblogs.org

Bericht: Global May Day in Hamburg

Wie bereits angekündigt, unterstützen die FAU Hamburg, IWW Hamburg und die Initiative Schwarz-Roter 1. Mai den Aufruf zu einem Global May Day und haben in diesem Rahmen gemeinsam an zwei Tagen Aktionen organisiert: Eine antiautoritäre 1. Mai Demo in Harburg und im Rahmen einer Solidarity Partnership mit den gewerkschaftlichen Organisationen FBLP (Jakarta) und Dabindu Collective (Sri Lanka) eine Kundgebung vor der H&M-Filiale in der Spitalerstraße.

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Global May Day mit Antiautoritärer 1. Mai Demo

Diverse (Basis-)Gewerkschaften weltweit rufen zu einem gemeinsamen Global May Day auf. Die FAU Hamburg hat diesen maßgeblich mitinitiiert und unterstützt die Koordination auf globaler Ebene.

In diesem Zusammenhang organisieren die FAU Hamburg, die Industrial Workers of the World (IWW) Hamburg sowie die Initiative Schwarz-Roter 1. Mai HH aus dem Kreise der Sauerkrautfabrik zwei Aktionen:

Antiautoritäre 1. Mai Demo in Harburg

Endlich. Eine Demo zum 1. Mai in Hamburg mit guten Inhalten.

Die Initiative Schwarz-Roter 1. Mai HH hat die Demo ursprünglich geplant und unter das Motto Mach das mal anders – Selbstorganisation statt Lohnarbeit gestellt. [Aufruf auf fb] Später haben sich die lokalen Sektionen der FAU und IWW dem angeschlossen.

Start: 12:30 Uhr (Herbert-Wehner-Platz; gleich neben der S-Bahn Station Harburg Rathaus)
Hier gibt’s die Route. Anschließend Küfa (Küche für alle) in der Sauerkrautfabrik.

Auch an der Roten Flora wird die Demo angekündigt:

Kundgebung vor H&M Filiale Mönckebergstraße

02. Mai (Donnerstag), ab 17 Uhr

Teil des Global May Day ist das Konzept der Solidarity Partnerships. Wir sind mit dem Dabindu Collective vernetzt und koordinieren mit ihnen solch eine Solidarity Partnership. Im Dabindu Collective sind etwa 750 Näherinnen in der Freihandelszone von Katunayake in Sri Lanka organisiert. Sie produzieren überwiegend für H&M und kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen: höhere Löhne, sexuelle Übergriffe stoppen, freie gewerkschaftliche Organisierung schaffen!

Weitere Einzelheiten folgen.

#1world1struggle | #mdmanarchie

Die Sektion Bildung und Soziale Arbeit hat sich gegründet

In der FAU Hamburg sind überdurchschnittlich viele Menschen organisiert, die im Bereich des Bildungswesens und/oder der sozialer Arbeit tätig sind. Daher haben wir entschlossen uns als Sektion zusammenzuschließen um uns kontinuierlich mit Problemen aus unserem Arbeitsleben zu beschäftigen. Aktuelle Themenschwerpunkte sind die Unterstützung von Arbeitskämpfen in der Pflege und von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen an der Uni.

Wenn Du selbst im genannten Bereich arbeitest, egal ob als studentische Hilfskraft oder in Ausbildung, ob als Nebenjob oder hauptberuflich und Lust hast dich einzubringen melde dich unter fauhh-bildungsoziales@fau.org.