Willst du einem bei einem Plenum vorbei kommen? Reinschnuppern in Gewerkschaftsarbeit? Neue Leute kennen lernen und gemeinsam widerständische Ideen entwickeln?
Wir treffen uns regelmäßig:
jeden 1. Dienstag im Monat 19:00-21:00 zur Vollversammlung der FAU Hamburg (inkl. Sektion Lüneburg & Lübeck)
jeden 3. Sonntag im Monat 14:00-15:00 zum FAU-Hamburg Plenum und ab 15:00-17:00 zum Schwerpunkt-Plenum.
Wo? Im libertären Zentrum „Schwarze Katze“, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
Was wir als Gewerkschaft von den geplanten Krankschreiberegeln halten ist ja wohl klar. Das ist der ausgestreckten Mittelfinger der Regierung gegenüber allen Lohnabhängigen!
Aber auch viele andere werden dadurch belastet.Jeder Chef*in die das wollte, konnte auch nach den bisherigen Regeln schon eine AU ab dem ersten Tag verlangen. Allen Unternehmer*innen, die bisher lieber mit Vertrauen gearbeitet haben, wird nun Misstrauen gegenüber den Arbeiter*innen ‚ihres‘ Betriebes und mehr Bürokratie staatlich verordnet.
Viel schlimmer für Lohnabhängige, die in einer der zahlreichen Regionen mit mangelhafter ärztlicher Versorgung leben ist allerdings die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung. Hier belastet unsere Regierung Ärzt*innen und Patient*innen völlig unnötig, statt erst mal ihren eigenen Job zu machen und flächendeckend für eine gute hausärztliche Versorgung zu sorgen.
Kann diese ‚Reform‘ dazu beitragen die Krankheitszahlen zu reduzieren? Wohl kaum! Wer sich wegen des neu geschaffenen bürokratischen Aufwandes einer Krankschreibung am Freitag nochmal mit einer mittelschweren Erkältung auf die Arbeit schleppt, sorgt letztlich dafür, dass am nächsten Montag noch mehr Kolleg*innen krank sind und sich der eigene Heilungsprozess verlängert. Von den gesundheitlichen Folgeschäden verschleppter Erkältungen mal ganz abgesehen.
Was könnte wirklich helfen? Wir haben tatsächlich recht gute Regelungen im Arbeits – und Gesundheitsschutz (AuG) für Unternehmen. Allerdings bleibt es nahezu immer konsequenzlos für Unternehmer*innen sich nicht daran zu halten. Eine bessere Durchsetzung der bestehenden AuG-Regeln in den Betrieben wäre eine Maßnahme, die wirklich dazu beitragen kann, die Gesundheit zu verbessern.
Wenn zum Beispiel eine Unternehmer*in keine wirksamen Maßnahmen zum Hitzeschutz ergreift, müssen Arbeitsstätten u.U. an heißen Tagen auch einmal leer stehen. So kann bis zum nächsten Jahr ggf. ein Lerneffekt einsetzen und es können schlimme gesundheitliche Folgen von Arbeiten in großer Hitze vermieden werden. Auf den Staat ist hierbei jedoch offensichtlich kein Verlass!
Wenn ihr zum Beispiel in eurem Betrieb darüber sprecht euch besser zu vernetzen um Eure Interessen durchzusetzen oder du dich als Einzelperson in einer Gewerkschaft einbringen und austauschen möchtest, nehmt gerne Kontakt mit uns auf!
Disclaimer: Dies ist kein Statement zum Nahostkonflikt. Es geht um die Einordnung von lokalen Ereignissen sowie den Umgang mit Genoss*innen und der Art und Weise, wie Kritik an anderen Positionen geäußert wird.
Die Rote Flora wird seit einigen Jahren wiederholt Ziel von Anfeindungen und Angriffen. Diese Angriffe gehen nicht etwa von rechten Gruppen aus, sondern von sich als links verstehenden Gruppierungen aus dem antiimperialistischen Spektrum. Anlass hierfür ist, dass die Flora sich in der Folge des 7. Oktober solidarisch an die Seite von Jüdinnen*Juden gestellt hat. So wurde das Banner „Killing Jews is not fighting for freedom“ zum Ausgangspunkt unter anderem für Angriffe (die sich teils gezielt gegen einzelne Aktivist*innen richteten), Diffamierungen in den „sozialen“ Medien, eine Kurzzeitbesetzung sowie Rassismusvorwürfe.
Auch Genoss*innen, die in der Flora Vorträge gehalten haben, wurden online mit Hass und Hetze überzogen.
Auch bei widersprüchlichen Standpunkten in einem Konflikt ist es das Mindeste, ein Grundmaß an Respekt der anderen Seite gegenüber zu bewahren. Dies ist von Seiten einiger Gruppen seit dem 07. Oktober 2023 der Flora gegenüber nicht der Fall.
Die FAU Hamburg steht solidarisch an der Seite der Roten Flora und verurteilt die autoritären Angriffe auf das Zentrum.
Heute, am 1. Mai, war die FAU Hamburg zusammem mit knapp 10.000 Menschen bei bestem Wetter auf der Straße.
Bei der Wer hat, der gibt Demo und der Schwarz-roten 1. Mai Demo wurden Konzepte von Umverteilung und einem Ende des Kapitalismus kommuniziert und lautstark eingefordert.
Wir sind hier explizit dem Aufruf von GlobalMayDay gefolgt und haben uns mit der neu gegründeten Teearbeiter*innen Gewerkschaft Tea Workers Trade Union Center (TWTUC) in Bangladesch solidarisiert. Mehr über ihre Forderungen findet ihr hier: https://globalmayday.net/2026/04/26/tea-workers-gmd26/
Außerdem waren wir mit einer Fahne des von Anarchist*innen unterstützten, besetzten indonisischen Viertels Dago Elos vertreten. Was dort passiert könnt ihr auf Insta erfahren: https://www.instagram.com/dagomelawan
Nicht zuletzt waren wir natürlich auch in eigener Sache unterwegs und sind viele unserer druckfrischen Flyer losgeworden.
Danke an alle, die dabei waren oder im Hintergrund unterstützt haben!
Zusammen mit der Post-Soviet Left haben wir ein starkes Programm geplant: zwei Tage voller Treffen, Inputs, Workshop und gemeinsamer Arbeit.
Die PSL wird einen spannenden Input zur Geschichte des postsowjetischen Raums halten: Die Entwicklung der außerparlamentarischen Opposition, die Frage, wie sich die politische Landschaft seit 2022 verändert, und damit, womit sich die Linke heute beschäftigt — sowohl vor Ort als auch in der Emigration.
Außerdem werden wir als FAU unsere Arbeit als basisdemokratische und kämpferische Gewerkschaft vorstellen und warum das echte Leben erst mit kollektivem Handeln und gewerkschaftlicher Mitgliedschaft beginnt.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir Anknüpfungspunkte für gemeinsame Arbeit finden und gemeinsame Initiativen anzustoßen. Genau darauf ist auch der gemeinsame Abschluss-Workshop im Programm ausgerichtet.
Wann? Schon sehr bald, nämlich nächstes Wochenende!
Samstag, 25. April 2026 — Beginn um 15:00 Uhr
Sonntag, 26. April 2026 — Beginn um 10:30 Uhr
10:30 Uhr – 14:00 ist der russischsprachige Teil Ab 14:00 Uhr der deutschsprachige Teil.
Wo?
Im Gewerkschaftshaus der FAU: Fettstraße 23, 20357 Hamburg
Komm vorbei, feier mit uns und lerne uns kennen – mit gutem Essen, Austausch und einem Blick darauf, wie wir uns organisieren können. Egal ob du schon aktiv bist oder einfach reinschnuppern willst, wir freuen uns auf dich. Die Schwarze Katze (Fettstraße 23) hat ab 11:00 Uhr den ganzen Tag für euch geöffnet.
Programm: 11:00 – Gemeinsamer Brunch 18:00 – Warmes Abendessen 19:00 – Vortrag: Die FAU stellt sich vor 19:30 – Live-Musik, Zitate-Quiz, Spiele und mehr
Gemeinsam für Solidarität, Selbstbestimmung und ein gutes Leben für alle!
Die FAU Hamburg ist Teil des Hamburger Bündnisses gegen Berufsverbote. Dieses hat sich gegründet, da im Hamburger Koalitionsvertrag vereinbart wurde, dass vor der Einstellung in den öffentlichen Dienst, also auch vor dem Beginn einer Ausbildung, eine Überprüfung aller Bewerber*innen durch den Verfassungsschutz durchgeführt werden soll. Grundlage sei die Resilienz des Staates gegen „Extremisten“ und explizit auch gegen angebliche Verfassungsfeinde.
Die Umsetzung soll ab April 2026 erfolgen, vorbehaltlich der endgültigen Beschlussfassung durch die Bürgerschaft. Das wollen wir so nicht hinnehmen und rufen anlässlich der baldigen Umsetzung dazu auf am 21. März gemeinsam um 12 Uhr auf die Straße zu gehen. Wir fordern die Hamburger Bürgerschaft auf, die geplante Wiedereinführung der Regelabfrage durch den Verfassungsschutz zurückzunehmen!
Der Schutz der Demokratie kann nicht durch eine Regelanfrage beim Verfassungsschutz gewährleistet werden. In einer Zeit, in der es Resilienz und Demokratieförderung mehr denn je braucht, kann dieses Gesetz keine Lösung sein. Deswegen, werdet mit uns laut und lasst uns deutlich machen, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement ist!
Anfang Februar hatten wir bereits darüber berichtet wie NH Hotels 2 Genoss*innen aus Barcelona entlassen hatten, nachdem diese sich im Betrieb um bessere Arbeitsbedingungen bemüht hatten. Am Samstag 14. März haben wir nun in 3 Filialen der NH Hotels hier in Hamburg mit den Mitarbeiter*innen vor Ort gesprochen und haben ihnen davon erzählt wie ihre Kolleg*innen in Spanien behandelt werden. Die Mitarbeiter*innen zeigten sich betroffen davon und drückten ihre Solidarität aus. Wir wollten auch mit ihren Chef*innen sprechen, doch während die Mitarbeitenden auch am Samstag und Sonntag ackern müssen, sind die Bosse am Wochenende anscheinend nie da… Einen haben wir dann noch am Telefon erwischt. Er hat uns zwar kurz zugehört, wollte dann aber nicht, dass wir mit unseren Flyer die Gäste des Hotels über die Misstände in Barcelona informieren.
Wir schicken solidarische Grüße an unsere kämpferischen Genoss*innen in Spanien!
Wir möchten an dieser Stelle eine Pressemitteilung1 der FAU Branchensektion Initiave Grüne Werke (IGG) teilen. Die IGG setzt sich für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Bereichen Landwirtschaft, Gartenbau, GaLa-Bau, Forst und Umweltberufe ein. In diesen Branchen kämpfen sie u.a. für Arbeits- und Gesundheitsschutz, wollen zusammen füreinander einstehen und sich gemeinsam für die Belange, Forderungen und Kämpfe jeder einzelnen Person einsetzen.
Du bekommst nicht, was dir zusteht? Du wirst auf der Arbeit unfair behandelt? Gemeinsam können wir daran etwas ändern!
Die kämpferische Gewerkschaft
Die FAU Hamburg ist eine unabhängige Basisgewerkschaft. Sie ist bundesweit in der Gewerkschaftsföderation FAU organisiert. Tretet bei, bringt euch ein, werdet aktiv.