Kollektivbetriebe – Es geht weiter!

Es gibt einen nächsten Termin für ein weiteres Treffen Hamburger Kollektivbetriebe. Es soll stattfinden am 12. Juni 2015 um 19 Uhr, wieder in der ‚Schwarzen Katze‘ in der Fettstr. 23, 20357 Hamburg. Mit der Einladung zu diesem Treffen sei nochmals die Aufforderung an alle Betriebe verbunden, eine/n Delegierte/n zu schicken, also:

Schickt alle jemanden zum ‚Es geht weiter‘-Treffen am 12. Juni 2015 in der ‚Schwarzen Katze‘ !

Kollektivbetriebe – Wie-geht’s-weiter?

Am 10 April findet im Libertären Zentrum ‚Schwarze Katze‘ ein Planungstreffen für zukünftige Aktivitäten für Hamburger Kollektivbetriebe statt. Es sollen Themen und Inhalte zukünftiger Veranstaltungen und Aktivitäten gesammelt und überlegt werden, wie in Zukunft solche Aktivitäten organisatorisch aufgestellt und abgesichert werden können.
Freitag, der 10. April 2015, ‚Schwarze Katze‘, Fettstraße 23, Hamburg-Eimsbüttel (U2 Christuskirche).

Positionspapier Kollektivbetriebe

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaft. Sie organisiert sich nach basisdemokratischen Prinzipien und strebt die Überwindung des Kapitalismus wie jeder Form von Herrschaft an. Dies versucht sie zu erreichen durch basisgewerkschaftliche Arbeit in den Betrieben und Unterstützung spontaner Widerstandsaktionen der Arbeitenden (Streiks, Besetzungen, Solidaritätsaktionen, etc.). Aber auch im politischen und kulturellen Feld ist die FAU aktiv. Generell geht es um den Aufbau herrschaftsfreier, selbstbestimmter Strukturen ‚jenseits von Staat und Kapital‘, wobei der ökonomischen Sphäre eine besondere Bedeutung zukommt.

Vor diesem Hintergrund erscheinen Kollektivbetriebe als etwas Besonderes. Sie sind Versuche, selbstbestimmtere Strukturen innerhalb der kapitalistischen Marktwirtschaft zu schaffen, Betriebe ‚ohne Chef und Hierarchien‘. Die FAU als Gewerkschaft nimmt zu ihnen eine andere Position ein, als zu ’normalen‘ kapitalistischen Unternehmen. Viele FAU- Mitglieder würden gerne in einem Kollektivbetrieb arbeiten.

Diese ‚andere Position‘ ist jedoch eher intuitiv, das Verhältnis zu Kollektivbetrieben und solidarischer Ökonomie ist nicht genau bestimmt. Kollektivbetriebe sind irgendwie ‚die guten Unternehmen‘, aber was ein ‚gutes Unternehmen‘ eigentlich ausmacht, ist nicht recht klar. Die Bedeutung von Kollektivbetrieben und solidarischer Ökonomie für den Aufbau einer herrschaftsfreier Gesellschaft ist in der FAU umstritten und deren (mögliches) Verhältnis zur gewerkschaftlichen Arbeit in den (kapitalistischen) Betrieben unbestimmt bzw. unterbestimmt.

Hier etwas mehr Klarheit zu gewinnen, zumindest eine Diskussion anzustoßen, ist das Ziel dieses Positionspapiers.

Download -> Positionspapier Kollektivbetriebe