Lern uns kennen und komm vorbei!

Willst du einem bei einem Plenum vorbei kommen? Reinschnuppern in Gewerkschaftsarbeit? Neue Leute kennen lernen und gemeinsam widerständische Ideen entwickeln?

Wir treffen uns regelmäßig:

  • jeden 1. Dienstag im Monat 19:00-21:00 zur Vollversammlung der FAU Hamburg (inkl. Sektion Lüneburg & Lübeck)
  • jeden 3. Sonntag im Monat 14:00-15:00 zum FAU-Hamburg Plenum und ab 15:00-17:00 zum Schwerpunkt-Plenum.

Wo? Im libertären Zentrum „Schwarze Katze“, Fettstraße 23, 20357 Hamburg

Wir freuen uns auf dich!

Das Subunternehmer-System bringt Verderben und Tod – Rede der Bau FAU zur Gedenkkundgebung am 30.10.2026

Teil I

Wir kommen heute zusammen, weil in den letzten Jahren eine Reihe von illegalisierten Bauarbeitern bei Unfällen ums Leben kamen. Zum einen handelt es sich um einen Kollegen aus Ägypten, der bei Abbrucharbeiten hier in der Fährstraße in Wilhelmsburg in diesem Sommer zu Tode kam und zum anderen um den Zusammenbruch eines Baugerüstes auf der Baustelle für die Luxusmall im Überseequartier vor 3 Jahren am 30.10.2023. Hier wurden gleich 5 Arbeiter aus Albanien in die Tiefe gerissen. Schon zwei Jahre zuvor hatte dort ein Arbeiter aus Rumänien sein Leben verloren.

Wie kann es dazu kommen, dass für die neue Hamburger Glitzermeile an der Elbe von der Elbphilharmonie bis zum Überseequartier 7 Arbeiter starben, aber keiner davon aus Hamburg oder Westdeutschland stammte? Bei der Elbphilharmonie handelte es sich um einen Toten, der aus Brandenburg kam und hier auf Montage arbeitete. Aber auf der Westfield-Baustelle starben gleich 6 Arbeiter aus Osteuropa . Und es trifft in hohem Grade vor allem illegalisierte Arbeiter.

Um die Ursachen hierfür zu verstehen, müssen wir uns die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland über die letzten Jahrzehnte vor Augen führen. Und der Blick ist noch weit über die Grenzen hinaus zu richten, weil es einen Weltmarkt für Arbeitskräfte gibt und die Lebens- und Arbeitsbedingungen sich global stark unterscheiden.

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Stop Killing Workers!

Aufruf zur Gedenkkundgebung am 30.10.2026

17 Uhr Fährstraße 42-44 Wilhelmsburg

20 Uhr U4 Überseequartier am Grasbrookpark

Das Subunternehmer-System bringt Verderben und Tod!

Jetzt verschwinden die Körper der Toten auch noch. Anfang Juni 2026 starb Ahmed D. bei Abbrucharbeiten auf einer Baustelle in Wilhelmsburg. Er war aus Ägypten nach Deutschland gekommen und arbeitete für ein Subunternehmen. Um den Unfalltod zu vertuschen wurde sein Körper in einen Wald in Rissen verschleppt.

In Erinnerung an ihn halten wir am 30.10.26 eine Kundgebung vor der Baustelle ab. Als Ausdruck unserer Verachtung wie Baustellen und andere Produktionszweige organisiert sind, versammeln wir uns erst in Wilhelmsburg und fahren danach zum U-Bahnhof Überseequartier.

Hier starben am 30.10.2023 5 albanische Kollegen bei einem Unfall auf der Westfield-Baustelle. Die zweite Kundgebung dort in der Nähe der Luxus-Mall wird an sie und einen weiteren gestorbenen rumänischen Bauarbeiter erinnern.

Die Subunternehmerketten sind tödlich, weil das Risiko von großen Generalunternehmen ausgelagert wird an kleinere Firmen, die einem viel größeren Konkurrenzdruck ausgesetzt sind. Die Löhne sind hier niedriger, die Arbeitsbedingungen oft katastrophal. Gerade migrantische Arbeiter*innen zahlen hierfür mit schlechterem Lohn, ihrer Gesundheit oder mit ihrem Leben.

  • Sichere Arbeitsbedingungen auf dem Bau für alle!
  • Streiks bei schweren Unfällen!
  • Mehr Lohn, weniger Arbeitshetze!
  • Schluss mit den Subunternehmerketten!
  • Kontrolle von Firmen statt Illegalisierung von Arbeiter*innen!
  • Keine weiteren Toten!
  • Offene Grenzen anstelle von Abschiebung und Abschottung!

Bestätigte beteiligte Gruppen:

  • Sektion Bau und Handwerk der FAU Hamburg (Bau FAU)
  • Wilhelmsburg Solidarisch
  • Chefduzen
  • Asmaras World
  • Kay Jaeger
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Änderung der Regelungen zu Krankschreibungen

Was wir als Gewerkschaft von den geplanten Krankschreiberegeln halten ist ja wohl klar. Das ist der ausgestreckten Mittelfinger der Regierung gegenüber allen Lohnabhängigen!

Aber auch viele andere werden dadurch belastet.Jeder Chef*in die das wollte, konnte auch nach den bisherigen Regeln schon eine AU ab dem ersten Tag verlangen. Allen Unternehmer*innen, die bisher lieber mit Vertrauen gearbeitet haben, wird nun Misstrauen gegenüber den Arbeiter*innen ‚ihres‘ Betriebes und mehr Bürokratie staatlich verordnet.

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Solidarität mit der Roten Flora!

Disclaimer: Dies ist kein Statement zum Nahostkonflikt. Es geht um die Einordnung von lokalen Ereignissen sowie den Umgang mit Genoss*innen und der Art und Weise, wie Kritik an anderen Positionen geäußert wird.

Die Rote Flora wird seit einigen Jahren wiederholt Ziel von Anfeindungen und Angriffen. Diese Angriffe gehen nicht etwa von rechten Gruppen aus, sondern von sich als links verstehenden Gruppierungen aus dem antiimperialistischen Spektrum. Anlass hierfür ist, dass die Flora sich in der Folge des 7. Oktober solidarisch an die Seite von Jüdinnen*Juden gestellt hat. So wurde das Banner „Killing Jews is not fighting for freedom“ zum Ausgangspunkt unter anderem für Angriffe (die sich teils gezielt gegen einzelne Aktivist*innen richteten), Diffamierungen in den „sozialen“ Medien, eine Kurzzeitbesetzung sowie Rassismusvorwürfe.

Auch Genoss*innen, die in der Flora Vorträge gehalten haben, wurden online mit Hass und Hetze überzogen.

Auch bei widersprüchlichen Standpunkten in einem Konflikt ist es das Mindeste, ein Grundmaß an Respekt der anderen Seite gegenüber zu bewahren. Dies ist von Seiten einiger Gruppen seit dem 07. Oktober 2023 der Flora gegenüber nicht der Fall.

Die FAU Hamburg steht solidarisch an der Seite der Roten Flora und verurteilt die autoritären Angriffe auf das Zentrum.

PostSovietLeft + FAU Hamburg

Zusammen mit der Post-Soviet Left haben wir ein starkes Programm geplant: zwei Tage voller Treffen, Inputs, Workshop und gemeinsamer Arbeit.

Die PSL wird einen spannenden Input zur Geschichte des postsowjetischen Raums halten: Die Entwicklung der außerparlamentarischen Opposition, die Frage, wie sich die politische Landschaft seit 2022 verändert, und damit, womit sich die Linke heute beschäftigt — sowohl vor Ort als auch in der Emigration.

Außerdem werden wir als FAU unsere Arbeit als basisdemokratische und kämpferische Gewerkschaft vorstellen und warum das echte Leben erst mit kollektivem Handeln und gewerkschaftlicher Mitgliedschaft beginnt.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir Anknüpfungspunkte für gemeinsame Arbeit finden und gemeinsame Initiativen anzustoßen. Genau darauf ist auch der gemeinsame Abschluss-Workshop im Programm ausgerichtet.

Wann? Schon sehr bald, nämlich nächstes Wochenende!

Samstag, 25. April 2026 — Beginn um 15:00 Uhr

Sonntag, 26. April 2026 — Beginn um 10:30 Uhr

10:30 Uhr – 14:00 ist der russischsprachige Teil
Ab 14:00 Uhr der deutschsprachige Teil.

Wo?

Im Gewerkschaftshaus der FAU: Fettstraße 23, 20357 Hamburg

Sprachen: Deutsch, Russisch

Checkt das gesamte Programm hier aus

In Russisch: Programm

1. Mai – FAU Hamburg lädt ein!

Komm vorbei, feier mit uns und lerne uns kennen – mit gutem Essen, Austausch und einem Blick darauf, wie wir uns organisieren können.
Egal ob du schon aktiv bist oder einfach reinschnuppern willst, wir freuen uns auf dich.
Die Schwarze Katze (Fettstraße 23) hat ab 11:00 Uhr den ganzen Tag für euch geöffnet.

Programm:
11:00 – Gemeinsamer Brunch
18:00 – Warmes Abendessen
19:00 – Vortrag: Die FAU stellt sich vor
19:30 – Live-Musik, Zitate-Quiz, Spiele und mehr

Gemeinsam für Solidarität, Selbstbestimmung und ein gutes Leben für alle!

Demoaufruf: Gegen die Wiedereinführung der Regelabfrage durch den Verfassungsschutz

Die FAU Hamburg ist Teil des Hamburger Bündnisses gegen Berufsverbote. Dieses hat sich gegründet, da im Hamburger Koalitionsvertrag vereinbart wurde, dass vor der Einstellung in den öffentlichen Dienst, also auch vor dem Beginn einer Ausbildung, eine Überprüfung aller Bewerber*innen durch den Verfassungsschutz durchgeführt werden soll. Grundlage sei die Resilienz des Staates gegen „Extremisten“ und explizit auch gegen angebliche Verfassungsfeinde.

Die Umsetzung soll ab April 2026 erfolgen, vorbehaltlich der endgültigen Beschlussfassung durch die Bürgerschaft.​ Das wollen wir so nicht hinnehmen und rufen anlässlich der baldigen Umsetzung dazu auf am 21. März gemeinsam um 12 Uhr auf die Straße zu gehen. Wir fordern die Hamburger Bürgerschaft auf, die geplante Wiedereinführung der Regelabfrage durch den Verfassungsschutz zurückzunehmen!

Der Schutz der Demokratie kann nicht durch eine Regelanfrage beim Verfassungsschutz gewährleistet werden. In einer Zeit, in der es Resilienz und Demokratieförderung mehr denn je braucht, kann dieses Gesetz keine Lösung sein. Deswegen, werdet mit uns laut und lasst uns deutlich machen, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement ist!