Feminismus als neue Klassenpolitik?

Datum/Zeit
Date(s) - 02.06.2019
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Rote Flora

Kategorien


Papa Don´t Preach
Feminismus als neue Klassenpolitik?

Seit einiger Zeit wird am 8. März, dem Internationalen Frauenkampftag, nicht mehr nur demonstriert – sondern gestreikt. In Deutschland haben sich dieses Jahr Zehntausende an den feministischen Streiks beteiligt, in Spanien und anderen Ländern waren es sogar einige Millionen. „Frau*-Sein“ wird im Rahmen dieser Streiks begriffen als konkrete Arbeitskategorie in der Reproduktions- und Produktionssphäre der Klassengesellschaft. Dadurch wird nicht nur der sexistische Alltag politisiert. Sondern auch eine klassenkämpferische Grundlage geschaffen für solidarische Organisierung: Eine international agierende und berufsabhängige Bewegung, die das Patriarchat aus den Angeln heben will. Welche Rolle spielen Geschlechterverhältnisse für den Kapitalismus? Wie bewerten wir die zurückliegenden Streiks vom 8. März? Welche politische Perspektive hat diese Form der Organisierung?

Mit Aktivist*innen des Hamburger 8. März-Streikbündnis

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Linke Klassenpolitik – Wie kämpfen im Job und Stadtteil.

[ssba]

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