Lern uns kennen und komm vorbei!

Willst du einem bei einem Plenum vorbei kommen? Reinschnuppern in Gewerkschaftsarbeit? Neue Leute kennen lernen und gemeinsam widerständische Ideen entwickeln?

Wir treffen uns regelmäßig:

  • jeden 1. Dienstag im Monat 19:00 zur Vollversammlung der FAU Hamburg (inkl. Sektion Lüneburg & Lübeck)
  • jeden 2. Sonntag im Monat 16:00 zum FAU-Hamburg Plenum.
  • jeden 3. Dienstag im Monat 19:00 zum Schwerpunkt-Plenum.

Wo? Im libertären Zentrum „Schwarze Katze“, Fettstraße 23, 20357 Hamburg

Wir freuen uns auf dich!

Wehrpflicht

Am 26. Dezember veröffentlichten wir hier einen Text in Solidarität mit den Bildungsstreiks gegen die Wehrpflicht. Es folgt nun ein weiterer Text zum Thema Wehrpflicht und bewaffnete Verteidigung. Die Meinungen zu diesem komplexen Thema gehen in unserem Syndikat auseinander. Wir möchten diesen Text aber trotzdem veröffentlichen, da wir denken, dass wir als libertäre Bewegung auch Meinungsverschiedenenheiten aushalten sollten und Diskurse mithilfe von solidarischer Kritik führen können. Der Beitrag spiegelt dabei die Meinung eines Teils des Syndikats wieder.

Wenn man die Schlagzeilen in Deutschland verfolgt scheint die Welt von Tag zu Tag gefährlicher zu werden. Und für viele Menschen in Deutschland und dem sogenannten „Westen“ ist das wohl auch der Fall. Denn nicht nur die Klimakatastrophe, der Zerfall erkämpfter Arbeits- und Persönlichkeitsrechte und das zunehmend autoritäre Auftreten der gewählten Regierungen bis hin zu offenen Angriffen auf die repräsentative Demokratie bedrohen die Menschen hier. Auch die Möglichkeit eines offenen Krieges und der bereits stattfindende hybride Krieg lässt Diskussionen aufkommen von denen sich wohl viele erhofft hatten sie nie mehr führen zu müssen.[1] So auch die Diskussion über die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland.

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FAU auf #39C3

Der Chaos Computer Club (CCC) veranstaltet in Hamburg am Ende jeden Jahres den Chaos Communication Congress (C3), der 2025 nun zum 39. Mal stattfand („#39C3“). Die Themen reichen von Technik über Kunst bis hin zu ethischen und politischen Fragestellungen mit Vorträgen und Workshops. Der Fokus liegt auf hierarchiefreiem „selber machen“ und so wird die Veranstaltung inhaltlich fast ausschließlich von Hackspaces, Interessensgruppen oder dem CCC nahestehenden Organisationen selbstorganisiert getragen.

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Arbeitsrecht & Arbeitskampf

Gestern haben wir uns intern weitergebildet über die Feinheiten des Arbeitsrechts und die verschiedenen Formen des Arbeitskampfs. Wir haben darüber diskutiert, wie wir am besten für unsere Rechte am Arbeitsplatz einstehen und wie wir uns neue Rechte erkämpfen!

Hast du Stress auf Arbeit? Gemeinsam können wir was daran ändern! Komm zu unserer offenen Beratung jeden zweiten Dienstag im Monat um 19:00 in der Fettstraße 23 oder schreibe uns eine Email an: fauhh-arbeitsrecht@fau.org

Kontokündigungen gegen linke Organisationen: Angriff auf die Zivilgesellschaft

Auslöser für die Kündigung der Konten der linken Solidaritätsorganisation Rote Hilfe durch die GLS Bank und die Sparkasse Göttingen Mitte Dezember dürfte politischer Druck aus den USA gewesen sein. Hintergrund ist, dass die US-Regierung die Gruppe, die in Medien auch als „Antifa Ost“ bezeichnet wird, als Terrororganisation eingestuft und auf eine Sanktionsliste gesetzt hat. Die Rote Hilfe zeigt sich solidarisch mit Antifaschist*innen, die im Zusammenhang mit der sogenannten „Antifa Ost“ verfolgt und inhaftiert sind. Offenbar sahen die Banken darin ein Risiko und entschieden sich deshalb, die Geschäftsbeziehungen zu beenden, um mögliche Sanktionen aus den USA gegen sich selbst zu vermeiden.

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Solidaritätserklärung zum Bildungsstreik gegen Wehrdienst

Gegenwärtig erleben wir in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einen Rechtsruck und damit verbunden eine Rolle rückwärts in die vermeintlich „gute alte Zeit“. Dies beginnt bei der Migrations- und Asylpolitik, rechten Debatten um „Stadtbilder“ und Zugehörigkeit, Genderthemen, der Debatte um Abtreibung und der Frage wie eine Familie aussehen soll und findet ihren vorläufigen Höhepunkt nun in der neuen Debatte um Wehrpflicht.

Aktuell spricht die Regierung zwar „nur“ von der Bedarfswehrspflicht für den Fall, dass sich nicht genügend (vor allem männlich gelesenen) Soldat/*_Innen freiwillig melden, aber auch diese zieht bereits einiges an Konsequenzen nach sich.

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Winterflohmarkt

Die Schwarze Katze lädt ein!

In einer Zeit, in der Zusammenhalt und Solidarität wichtiger denn je ist, wollen wir uns mit heißen Getränken, Kakao, Keksen und veganen Waffeln stärken und uns gegenseitig unterstützen. Hier gibt es keine Profitinteressen, sondern Raum für gemeinsames Handeln und Denken.

Kommt vorbei, solange ihr wollt und lasst uns gemeinsam den Winter und die gesellschaftlichen Kälte überwinden. Alles auf Spendenbasis.

Zusammenhalten ist unsere Stärke – wir freuen uns auf euch!

Dritte Verteilaktion und Abschluss unseres Crowdfunding-Projekts in Myanmar

In den vergangenen Monaten konnten wir 20.000 Euro sammeln, wobei ein großer Teil dieser Summe von der Internationalen Konföderation der Arbeiter*innen (ICL-CIT) übernommen wurde.

Diese Aktion ist Teil einer umfassenderen Kampagne um bessere Sanitäranlagen, kostenlose Menstruationsprodukte in den Fabriken und das Recht, sich während der Periode bezahlt krankzumelden. Dabei werden Fabrikbesitzer und Kleidungsmarken gezielt konfrontiert, wobei wir auch schon erste Erfolge erzielt haben.

So konnten wir gemeinsam mit der FGWM in der Hang Kei Fabrik genug Druck auf das Fabrikmanagement und Hunkemöller aufbauen, um den Arbeiterinnen kostenlose Menstruationsprodukte zur Verfügung zu stellen.

Mehr zum Projekt finder ihr auch unter: fgwm-solidarity.org

Einblicke in die strukturellen Arbeitsbedingungen von migrantischen Beschäftigten in der Baubranche

„Fabiu ist ein sperriger Typ mit kratziger Stimme und herausforderndem Blick. Er arbeitet als Maurer, lebt seit fast zehn Jahren in Deutschland. „Sklaverei“ ist das erste Wort, das ihm einfällt, spricht man ihn auf seine Arbeit hier an. „Scheiße“ das Zweite.“, (1, Absatz 5)

„Ich habe eine Frage: Wird diesen Dingen nicht ihr Lauf gelassen, weil Deutschland Arbeitskräfte braucht, die wenig oder gar nicht bezahlt werden? Und dann frage ich mich, ob das nicht eine maskierte und kontrollierte Sklaverei ist.“ Elvis Iancu, April 2015, Mall of Shame (2, S.27)

Einleitung

Der Anteil der Helfer*innen auf dem Bau ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Das passiert nicht, weil die Arbeit auf dem Bau so viel leichter oder automatisierter geworden ist und zu großen Teilen aus Helfertätigkeiten besteht (3)1. Nein, Facharbeiter*innen werden als Helfer*innen deklariert, um ihren Lohn zu drücken. Diese Praxis wird vor allem von Subunternehmen für migrantische Arbeitskräfte2 angewendet, die sich häufig schlechter im deutschen Rechtssystem orientieren können und teilweise keinen gesicherten Aufenthaltsstatus haben. Dadurch sind sie der Ausbeutung noch stärker ausgeliefert.

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