
Disclaimer: Dies ist kein Statement zum Nahostkonflikt. Es geht um die Einordnung von lokalen Ereignissen sowie den Umgang mit Genoss*innen und der Art und Weise, wie Kritik an anderen Positionen geäußert wird.
Die Rote Flora wird seit einigen Jahren wiederholt Ziel von Anfeindungen und Angriffen. Diese Angriffe gehen nicht etwa von rechten Gruppen aus, sondern von sich als links verstehenden Gruppierungen aus dem antiimperialistischen Spektrum. Anlass hierfür ist, dass die Flora sich in der Folge des 7. Oktober solidarisch an die Seite von Jüdinnen*Juden gestellt hat. So wurde das Banner „Killing Jews is not fighting for freedom“ zum Ausgangspunkt unter anderem für Angriffe (die sich teils gezielt gegen einzelne Aktivist*innen richteten), Diffamierungen in den „sozialen“ Medien, eine Kurzzeitbesetzung sowie Rassismusvorwürfe.
Auch Genoss*innen, die in der Flora Vorträge gehalten haben, wurden online mit Hass und Hetze überzogen.
Auch bei widersprüchlichen Standpunkten in einem Konflikt ist es das Mindeste, ein Grundmaß an Respekt der anderen Seite gegenüber zu bewahren. Dies ist von Seiten einiger Gruppen seit dem 07. Oktober 2023 der Flora gegenüber nicht der Fall.
Die FAU Hamburg steht solidarisch an der Seite der Roten Flora und verurteilt die autoritären Angriffe auf das Zentrum.









