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	<title>Veröffentlichungen &#8211; Freie Arbeiter*innen-Union Hamburg</title>
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	<title>Veröffentlichungen &#8211; Freie Arbeiter*innen-Union Hamburg</title>
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		<title>1. Mai 2024 in der Schwarzen Katze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fauhh74]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 14:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[ <a class="continue-reading-link" href="https://hamburg.fau.org/deutsch/2024/04/26/2838/">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="726" height="1024" src="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/FAU1Mai1-726x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2839" srcset="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/FAU1Mai1-726x1024.jpg 726w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/FAU1Mai1-213x300.jpg 213w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/FAU1Mai1-106x150.jpg 106w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/FAU1Mai1-768x1083.jpg 768w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/FAU1Mai1-1090x1536.jpg 1090w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/FAU1Mai1.jpg 1240w" sizes="(max-width: 726px) 100vw, 726px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Alle zusammen gegen den Faschismus!</title>
		<link>https://hamburg.fau.org/deutsch/2024/04/26/alle-zusammen-gegen-den-faschismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fauhh74]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 14:16:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[antifaschistisch]]></category>
		<category><![CDATA[KlareKantegegenRechts]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsrutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Vormarsch rechtsextremer Kräfte ist eine reale Bedrohung, und es ist unsere Pflicht, diesem entschlossen entgegenzutreten. Die Freie Arbeiter*innen-Union (FAU) Hamburg unterstützt daher den Aufruf des Bündnisses “Klare Kante gegen Rechts”. Wir sind überzeugt, dass wir vielfältige Bündnispartner benötigen, denn die Gefahr des Faschismus bedroht uns alle. Unsere Strategie unterscheidet... <a class="continue-reading-link" href="https://hamburg.fau.org/deutsch/2024/04/26/alle-zusammen-gegen-den-faschismus/">Weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Der Vormarsch rechtsextremer Kräfte ist eine reale Bedrohung, und es ist unsere Pflicht, diesem entschlossen entgegenzutreten. Die Freie Arbeiter*innen-Union (FAU) Hamburg unterstützt daher <a href="https://hamburg.klare-kante-gegen-rechts.eu/klare-kante-gegen-rechts/" data-type="link" data-id="https://hamburg.klare-kante-gegen-rechts.eu/klare-kante-gegen-rechts/">den Aufruf des Bündnisses “Klare Kante gegen Rechts”</a>. Wir sind überzeugt, dass wir vielfältige Bündnispartner benötigen, denn die Gefahr des Faschismus bedroht uns alle.</p>



<p>Unsere Strategie unterscheidet sich von bloßen Appellen an die Politik. Wir glauben, dass der Kampf gegen Spaltung, Diskriminierung und Diktatur nur von unten heraus erfolgreich sein kann. Daher setzen wir unsere Kräfte ein, um die Gesellschaft an sich durch Solidarität und Selbstorganisation zu verändern. Nur so können wir die Zustände bekämpfen, die Parteien wie der AfD zum Aufstieg verhelfen.</p>



<p>Lasst uns gemeinsam eine demokratische und gerechte Gesellschaft erschaffen – eine Gesellschaft, in der Freiheit, Gleichheit und Solidarität im Mittelpunkt stehen!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwang zu bargeldlosem Bezahlen</title>
		<link>https://hamburg.fau.org/deutsch/2024/04/26/zwang-zu-bargeldlosem-bezahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fauhh74]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 14:05:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
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					<description><![CDATA[In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens setzt sich der Trend fort, dass die Möglichkeit mit Bargeld zu bezahlen abgeschafft wird. Wie z.B. in Bereichen wie des ÖPNV, der Uni-Mensen oder der Sozialleistungen für geflüchtete Menschen. All diese Bereiche haben eins gemeinsam, sie treffen ausgerechnet die Menschen, die sowieso über zu... <a class="continue-reading-link" href="https://hamburg.fau.org/deutsch/2024/04/26/zwang-zu-bargeldlosem-bezahlen/">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="850" height="400" src="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/girocard-lesegeraet-neu-299721823.jpg" alt="" class="wp-image-2843" srcset="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/girocard-lesegeraet-neu-299721823.jpg 850w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/girocard-lesegeraet-neu-299721823-300x141.jpg 300w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/girocard-lesegeraet-neu-299721823-150x71.jpg 150w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/girocard-lesegeraet-neu-299721823-768x361.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></figure>



<p>In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens setzt sich der Trend fort, dass die Möglichkeit mit Bargeld zu bezahlen abgeschafft wird. Wie z.B. in Bereichen wie des ÖPNV, der Uni-Mensen oder der Sozialleistungen für geflüchtete Menschen. All diese Bereiche haben eins gemeinsam, sie treffen ausgerechnet die Menschen, die sowieso über zu wenig Geld verfügen am härtesten. Was soll man machen, wenn das letzte zusammengesammelte Pfandgeld am Ende des Monats nichts mehr nützt, weil das Bargeld nicht dafür verwendet werden kann in der Mensa zu bezahlen oder ein Ticket für den ÖPNV zu bezahlen?</p>



<p>Das Studierendenwerk Hamburg nimmt seit Anfang März keine Bargeldzahlungen mehr an. Was als Fortschritt verkauft wird, ist nur die unsoziale Abwälzung der Sparmaßnahmen der Regierung auf die Studierenden. (<a href="https://www.asta-uhh.de/1-aktuelles/01-asta-news/2024-03-05-statement-mensa.html">https://www.asta-uhh.de/1-aktuelles/01-asta-news/2024-03-05-statement-mensa.html</a>)</p>



<p>Dazu kommt, dass mit den schwindenden Möglichkeiten bar zu bezahlen, die Möglichkeit der Überwachung – sei es durch den Staat oder private Unternehmen – zunehmen.</p>



<p>Dies betrifft aktuell ganz besonders geflüchtete Menschen, ihnen wird durch die Einführung der Bezahlkarte die Möglichkeit auf einen selbstbestimmten Umgang mit Geld verwehrt.&nbsp; Die ohnehin schon geringen Leistungen, welche geflüchtete Menschen erhalten werden nicht mehr in bar an den bezirklichen Zahlstellen ausgezahlt oder auf ein Konto, sondern in Form einer Visa Karte. An dieser sogenannten „SocialCard“ ist genau gar nichts sozial, ist doch das erklärte Ziel davon, den Asylsuchenden vorzuschreiben wofür sie das Geld ausgeben sollen. (<a href="https://hamburgasyl.de/einfuehrung-der-bezahlkarte/">https://hamburgasyl.de/einfuehrung-der-bezahlkarte/</a>)</p>



<p>Gegen solche Angriffe hilft nur direkte und praktische Solidarität, wie sie zum Beispiel im Café Exil stattfindet: 1x pro Woche soll es ein Treffen geben, bei dem Untersützer*innen ihren Einkauf (mind. 50 EUR) machen. Menschen bezahlen mit Bezahlkarte und die Unterstützer*innen geben dann den eingekauften Betrag in Bargeld. (<a href="https://signal.group/#CjQKIB7lUsqyttpyWxG9YxLfpC_vAm5WXJVqrqB1Zj3Hls1VEhBknzwQn5CWP9pvno0ZvjOH">https://signal.group/#CjQKIB7lUsqyttpyWxG9YxLfpC_vAm5WXJVqrqB1Zj3Hls1VEhBknzwQn5CWP9pvno0ZvjOH</a>)</p>



<p>Die Frage bleibt wohin diese ausgrenzende Entwicklung noch führen soll? Eine Erweiterung auf weitere Gruppen von Menschen, wie z.B. Bürgergeldbeziehende oder andere Bereiche die den Lebensmitteleinzelhandel sind denkbar.</p>



<p>Wir als FAU Hamburg rufen alle betroffenen und solidarischen Menschen dazu auf sich miteinander zu vernetzen und zu organisieren. Die Losung heißt: Selbstorganisation statt Krise!</p>



<p>Gegen Ausgrenzung und für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arbeitskonflikt gewonnen!</title>
		<link>https://hamburg.fau.org/deutsch/2023/12/01/arbeitskonflikt-gewonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fauhh2]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 20:32:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaftliche Beratung & Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[gewonnen]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubsgeld]]></category>
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					<description><![CDATA[Einem unserer Mitglieder, welches bei Monki (H&#38;M) angestellt war, wurde das Gehalt unregelmäßig und verspätet ausgezahlt. Nachdem das Mitglied gekündigt hatte, standen noch Urlaubsgeld-Ansprüche von 273,30 Euro aus. Diese wollte H&#38;M zunächst nicht begleichen. Daraufhin erhielt H&#38;M ein Schreiben von der FAU Hamburg. Nachdem H&#38;M die gesetzte Frist ohne Reaktion... <a class="continue-reading-link" href="https://hamburg.fau.org/deutsch/2023/12/01/arbeitskonflikt-gewonnen/">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="280" src="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/12/Symbolbild_Aktion_farbe-1024x280.jpg" alt="" class="wp-image-2833" style="width:582px;height:auto" srcset="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/12/Symbolbild_Aktion_farbe-1024x280.jpg 1024w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/12/Symbolbild_Aktion_farbe-300x82.jpg 300w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/12/Symbolbild_Aktion_farbe-150x41.jpg 150w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/12/Symbolbild_Aktion_farbe-768x210.jpg 768w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/12/Symbolbild_Aktion_farbe-1536x419.jpg 1536w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/12/Symbolbild_Aktion_farbe-2048x559.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Einem unserer Mitglieder, welches bei Monki (H&amp;M) angestellt war, wurde das Gehalt unregelmäßig und verspätet ausgezahlt. Nachdem das Mitglied gekündigt hatte, standen noch Urlaubsgeld-Ansprüche von 273,30 Euro aus. Diese wollte H&amp;M zunächst nicht begleichen. Daraufhin erhielt H&amp;M ein Schreiben von der FAU Hamburg. Nachdem H&amp;M die gesetzte Frist ohne Reaktion verstreichen ließ, haben sie auf ein zweites Schreiben und der Androhung einer Kundgebung vor ihrer Filiale reagiert und die Gelder wurden schließlich vollständig gezahlt. Somit konnte dieser Arbeitskonflikt erfolgreich gelöst werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Obituary for Mahmood Sadaat &#124; Nachruf für Mahmood Sadaat</title>
		<link>https://hamburg.fau.org/deutsch/2022/07/10/nachruf-mahmood-sadaat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fauhh12]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2022 12:12:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[GWTUC]]></category>
		<category><![CDATA[Mahmood Sadaat]]></category>
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					<description><![CDATA[[unten auf Deutsch] &#8222;Tell the story, Helene&#8220; &#8211; that was the beginning of his last message to me. A few days later, Sadaat Mahmood was dead. Because the society, the government, the capitalist system, the family &#8211; because they all made his life simply unbearable. When I read this message,... <a class="continue-reading-link" href="https://hamburg.fau.org/deutsch/2022/07/10/nachruf-mahmood-sadaat/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center"><strong>[<a href="#deutsch" data-type="internal" data-id="#deutsch">unten auf Deutsch</a>]</strong></p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="578" src="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-1024x578.jpg" alt="" class="wp-image-2450" srcset="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-1024x578.jpg 1024w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-300x169.jpg 300w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-150x85.jpg 150w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-768x434.jpg 768w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-1536x867.jpg 1536w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1.jpg 1913w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Sadaat’s arrest in front of an anti-rape Graffiti in Dhaka, 29th September 2020</figcaption></figure>
</div>


<p>&#8222;Tell the story, Helene&#8220; &#8211; that was the beginning of his last message to me. A few days later, Sadaat Mahmood was dead. Because the society, the government, the capitalist system, the family &#8211; because they all made his life simply unbearable.</p>



<p>When I read this message, I didn&#8217;t know what &#8222;story&#8220; I would end up telling. I was proofreading his letter of motivation for a university application and suggested a change.</p>



<p>Now I&#8217;m actually telling his story, but no longer for people who are supposed to evaluate him and decide about him, but for his comrades.</p>



<p>Because even if you did not know him personally, Sadaat Mahmood was one of the most important contacts for us in Bangladesh &#8211; for all of us, the FAU and also the ICL (<em>International Confederation of Labour</em>).</p>



<p>Two years ago, when Mo and I collected 20,000€ on behalf of the ICL for our friends of the <em>Garment Workers Trade Union Center</em> &#8211; because hundreds of them lost their jobs at the beginning of the Corona pandemic and we wanted to support their protests &#8211; he was the one who communicated with us (Mo and Helene of FAU Hamburg<em>)</em> almost daily. As the general secretary of the<em> Bangladesh Students&#8216; Union</em> &#8211; and thus also closely linked to the GWTUC &#8211; he translated and organized, made contacts and advised on our behalf in this collaboration.</p>



<p>Sadaat was an important figure in the left scene in Dhaka, the capital of Bangladesh. Always critical in content, always clear on the issue. An activist from the heart who could not rest. He fought in the truest sense of the word. Not only discussing, reading or writing. He organized big protests because he stood up for the class struggle and feminism, showing his teeth to brutal cops on several occasions. He was arrested twice, but always kept going. Although he was under increasing pressure, his university expelled him, with the result that he was no longer accepted at any other university in the country. His father wanted to emigrate with the family, Sadaat wanted to stay and keep on fighting.</p>



<p>Now his strength was exhausted.</p>



<p>Sadaat was a thinker and an activist: In a country where large parts of the political left are dominated by rather authoritarian communism, he stood for anti-authoritarian ideas.</p>



<p>In a country where most stand by Russia&#8217;s side, he has asked critical questions and questioned the one-sidedness (as long as it&#8217;s against NATO) and recognized the ambivalence. In a society where gang rape is used as a weapon against ethnic minorities, he organized large feminist demonstrations.</p>



<p>His death is not a private tragedy. He literally died of capitalism and patriarchy. He did not take his own life because he did not want to live. On the contrary, he was always committed to life with full dedication. For a life worth living. But that is exactly what he was denied again and again.</p>



<p>All this is not an exclusive problem in Bangladesh: Only globally, only together we can fight for better living conditions. We cannot look at social realities in a country without context. Sadaat has also seen it that way, which is why he has been involved in international networking.</p>



<p>Also here in Europe we have to sell our labor and submit to the market. We all have that in common. At the same time, our prosperity &#8211; which is without question much higher than in countries like Bangladesh &#8211; is only built on the exploitation of people in such low-wage countries. Many are now dependent on being able to buy clothes or technical devices cheaply in order to somehow survive in this world. For this, workers in Bangladesh have to slave away six days a week, without vacation or other basic rights, for a starvation wage. On top of that, many rivers in the cities of Bangladesh are dead by now because textile companies discharge their waste water into them en masse. The environment is being destroyed on an indescribable scale and people are suffering and dying as a result. Changing consumer behavior and relying on fair trade will not fundamentally change these conditions from Europe.</p>



<p>Only if we recognize that we all have to fight together against this worldwide exploitation of humans and nature, we have a chance.</p>



<p>Sadaat had recognized this. Losing him was a shock. In October he would have had his 27th birthday. We stand side by side with his comrades.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="579" src="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/2.jpg" alt="" class="wp-image-2451" srcset="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/2.jpg 960w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/2-300x181.jpg 300w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/2-150x90.jpg 150w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/2-768x463.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Black banner above: A line from an old Bangla-song by the Mohineer Ghoraguli Band „Beneath the shaded forest he left; the forest knows behind his indifference what sadness and pain he felt.“<br>Bottom banner: „On our apathetic faces, Sadaat throws cruel questions.“</figcaption></figure>
</div>


<span id="more-2449"></span>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default" id="deutsch"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="578" src="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-1024x578.jpg" alt="" class="wp-image-2450" srcset="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-1024x578.jpg 1024w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-300x169.jpg 300w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-150x85.jpg 150w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-768x434.jpg 768w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1-1536x867.jpg 1536w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/1.jpg 1913w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Sadaat’s Verhaftung vor einem Anti-Vergewaltigungs-Graffiti in Dhaka, 29. September 2020</figcaption></figure>



<p>„Tell the story, Helene“ – das war der Anfang seiner letzten Nachricht an mich. Wenige Tage später war Sadaat Mahmood tot. Weil die Gesellschaft, die Regierung, das kapitalistische System, die Familie – weil sie alle ihm das Leben einfach unerträglich gemacht haben.</p>



<p>Als ich diese Nachricht gelesen habe, wusste ich noch nicht, welche „Story“ ich am Ende tatsächlich erzählen würde, auch wenn es da schon um ihn ging. Ich war dabei, sein Motivationsschreiben für eine Uni-Bewerbung zu korrigieren und hatte einen Änderungsvorschlag gemacht.</p>



<p>Jetzt erzähle ich tatsächlich seine Geschichte, aber nicht mehr für Menschen, die ihn bewerten und über ihn entscheiden sollen, sondern für seine Genoss*innen.</p>



<p>Denn auch wenn ihr ihn nicht persönlich gekannt habt: Sadaat Mahmood war einer der wichtigsten Kontakte für uns in Bangladesch – für uns alle, die FAU und auch die IKA.</p>



<p>Als Mo und ich im Namen der IKA vor zwei Jahren 20 000 Euro für die Arbeiter<em>innen unserer befreundeten Näher</em>innen Gewerkschaft GWTUC gesammelt haben – weil Hunderte von ihnen am Anfang der Corona Pandemie ihre Jobs verloren haben und wir ihre Proteste unterstützen wollten – war er derjenige, der mit uns (Mo und Helene der FAU Hamburg) fast täglich kommunizierte. Als Sekretär der Bangladesh Students‘ Union – und damit auch eng verbunden mit der GWTUC – hat er in dieser Zusammenarbeit für uns übersetzt und organisiert, Kontakte hergestellt und beraten.</p>



<p>Sadaat war eine wichtige Figur in der linken Szene in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Inhaltlich immer kritisch, in der Sache immer klar. Ein Aktivist von Herzen, der keine Ruhe geben konnte. Er hat im wahrsten Sinne des Wortes gekämpft. Nicht nur diskutiert, gelesen oder geschrieben. Er hat große Protestaktionen organisiert, weil er sich für den Klassenkampf und den Feminismus eingesetzt hat und hat dabei auch den brutalen Cops immer wieder die Zähne gezeigt. Zweimal ist er deshalb verhaftet worden, immer hat er weitergemacht. Obwohl er zunehmend unter Druck stand: Seine Uni hat ihn exmatrikuliert, mit dem Ergebnis, dass er auch an keiner anderen Uni im Land mehr angenommen wurde. Sein Vater wollte mit der Familie auswandern, er wollte bleiben und weiterkämpfen.</p>



<p>Nun war seine Kraft aufgebraucht.</p>



<p>Sadaat war Denker und Aktivist: In einem Land, in dem große Teile der linken Bewegung vom eher autoritären Kommunismus geprägt sind, hat er immer wieder starke antiautoritäre Impulse gesetzt.</p>



<p>In einem Land, in dem die meisten an Russlands Seite stehen, hat er kritische Fragen gestellt und hat die Einseitigkeit (Hauptsache gegen die NATO) hinterfragt und die Ambivalenz erkannt. In einer Gesellschaft, in der Gruppenvergewaltigungen als Waffe gegen ethnische Minderheiten eingesetzt werden, hat er feministische Großdemonstrationen organisiert.</p>



<p>Sein Tod ist keine private Tragödie. Er ist buchstäblich an Kapitalismus und Patriarchat gestorben. Er hat sich nicht das Leben genommen, weil er nicht leben wollte. Im Gegenteil: Er hat sich immer wieder mit voller Hingabe für das Leben eingesetzt. Für ein lebenswertes Leben. Aber genau das ist ihm immer wieder verwehrt worden.</p>



<p>Das alles ist nicht nur ein Problem in Bangladesch: Nur global, nur gemeinsam können wir für bessere Lebensbedingungen kämpfen. Wir können gesellschaftliche Realitäten in einem Land nicht kontextlos betrachten. Das hat auch Sadaat so gesehen und sich deshalb immer wieder in der internationalen Vernetzung engagiert. </p>



<p>Auch wir hier in Europa müssen unsere Arbeitskraft verkaufen und uns dem Markt unterwerfen. Das haben wir alle gemeinsam. Gleichzeitig baut unser Wohlstand – der ohne Frage deutlich höher ist als in Ländern wie Bangladesch – nur auf der Ausbeutung von Menschen in solchen Niedriglohnländern auf. Viele sind mittlerweile davon abhängig, Kleidung oder technische Geräte günstig kaufen zu können, um selbst irgendwie in dieser Welt bestehen zu können. Dafür müssen Arbeiter*innen in Bangladesch sechs Tage die Woche, ohne Urlaub oder andere grundlegende Rechte für einen Hungerlohn schuften. Obendrein sind viele Flüsse in den Städten Bangladeschs inzwischen tot, weil Textilfirmen massenhaft ihre Abwässer dort hineinleiten. Die Umwelt wird in unbeschreiblichem Ausmaß zerstört und die Menschen leiden und sterben daran. Das Konsumverhalten zu ändern und auf Fair Trade zusetzen, wird diese Verhältnisse von Europa aus nicht grundlegend verändern.</p>



<p>Nur wenn wir erkennen, dass wir alle gemeinsam gegen diese weltweite Ausbeutung von Mensch und Natur kämpfen müssen, haben wir eine Chance.</p>



<p>Sadaat hatte es erkannt. Ihn verloren zu haben, war ein Schock. Im Oktober hätte er seinen 27. Geburtstag gehabt. Wir stehen an der Seite seiner Genoss*innen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="579" src="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/2.jpg" alt="" class="wp-image-2451" srcset="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/2.jpg 960w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/2-300x181.jpg 300w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/2-150x90.jpg 150w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/07/2-768x463.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Schwarzes Banner oben: Eine Liedzeile eines alten Bangla-Liedes der Mohineer Ghoraguli Band<br>„Er verschwand in den dunklen Wald; denn nur der schien seine Trauer und seinen Schmerz zu begreifen; auch seine Liebsten haben nicht verstanden, wie es ihm ging.“<br>Banner unten: „Sadaat’s Tod konfrontiert uns mit unserer eigenen Untätigkeit und zwingt uns, dass wir uns unangenehmen Fragen stellen müssen.“</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Widerstandsbewegung in Myanmar unterstützen! #UnitedAgainstTheJunta</title>
		<link>https://hamburg.fau.org/deutsch/2022/02/08/unitedagainstthejunta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fauhh12]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 11:36:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Global May Day]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[#UnitedAgainstTheJunta]]></category>
		<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktuell läuft eine Spendenaktion initiiert von der Internationalen Konföderation der Arbeiter:innen (IKA) gemeinsam mit der Federation of General Workers Myanmar (FGWM). Viele Genoss:innen der FGWM befinden sich aktuell im Untergrund und benötigen Unterstützung im Kampf gegen die Militärjunta &#8211; z.B. für die Finanzierung von Safe Houses, Lebensmitteln oder Protestmaterialien. Die... <a class="continue-reading-link" href="https://hamburg.fau.org/deutsch/2022/02/08/unitedagainstthejunta/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aktuell läuft eine Spendenaktion initiiert von der <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://iclcit.org" target="_blank">Internationalen Konföderation der Arbeiter:innen</a></em> (IKA) gemeinsam mit der <em>Federation of General Workers Myanmar </em>(FGWM). Viele Genoss:innen der FGWM befinden sich aktuell im Untergrund und benötigen Unterstützung im Kampf gegen die Militärjunta &#8211; z.B. für die Finanzierung von Safe Houses, Lebensmitteln oder Protestmaterialien.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="486" src="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/antifa-soli-myanmar.jpg" alt="" class="wp-image-2307" srcset="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/antifa-soli-myanmar.jpg 960w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/antifa-soli-myanmar-300x152.jpg 300w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/antifa-soli-myanmar-150x76.jpg 150w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/antifa-soli-myanmar-768x389.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure></div>



<p>Die Spendenaktion läuft über <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.firefund.net/unitedagainstthejunta" target="_blank">firefund.net</a></strong>. Wir rufen dazu auf dabei zu helfen sie zu streuen und nach Möglichkeit einen Betrag beizusteuern. Das geht entweder mit einer Kreditkarte direkt über die Plattform oder mit einer Überweisung auf das Konto der IKA:</p>



<p><em>Name</em>: Unione Sindacale Italiana &#8211; CIT<br><em>Bank</em>: Banca Popolare Etica<br><em>IBAN</em>: IT54I0501802400000016796849<br><em>BIC/SWIFT</em>: CCRTIT2T84A</p>



<p>Als Verwendungszweck bitte &#8222;Myanmar Fundraising&#8220; angeben.</p>



<p>Die FAU Hamburg steht mit Genoss:innen in Myanmar direkt in Kontakt und unterstützt die Spendenaktion mit 300 Euro.<br>Weitere Hintergrundinformationen findet ihr auf der Seite von <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.firefund.net/unitedagainstthejunta" target="_blank">firefund</a></strong> sowie in dem unten eingefügtem Video, welches gemeinsam mit Genoss:innen der IWW Hamburg erstellt wurde und in dem unter anderen Arbeiter:innen in Myanmar zu Wort kommen. Das Video gibt es auch auf <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://youtu.be/fmgp7BzIyk4" target="_blank">Englisch</a></strong>.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Unterstütze den Widerstand gegen die Militärdiktatur in Myanmar (SpendenAktion)" width="880" height="495" src="https://www.youtube.com/embed/hcc8-qNILMs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="has-text-align-center"><strong>Für einen grenzenlosen Antifaschismus!</strong></p>



<p class="has-text-align-center">#UnitedAgainstTheJunta</p>
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		<title>Stellungnahme zur Erklärung „Das Bündnis ′Für einen solidarischen Lockdown (A)′ stellt sich vor“</title>
		<link>https://hamburg.fau.org/deutsch/2021/04/15/stellungnahme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fauhh12]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2021 21:26:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die angeblich u.a. von der FAU Hamburg unterzeichnete Erklärung „Das Bündnis &#8218;Für einen solidarischen Lockdown (A)&#8216; stellt sich vor“ ist ein Fake! Weder die FAU Hamburg noch eine der dort genannten Gruppen, mit der wir in Kontakt stehen, hat diese Erklärung geschrieben oder unterzeichnet, und der Inhalt bildet nicht die... <a class="continue-reading-link" href="https://hamburg.fau.org/deutsch/2021/04/15/stellungnahme/">Weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Die angeblich u.a. von der FAU Hamburg unterzeichnete Erklärung „Das Bündnis &#8218;Für einen solidarischen Lockdown (A)&#8216; stellt sich vor“ ist ein Fake!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/04/Stellungnahmen.jpg" alt="" class="wp-image-1908" width="766" height="371" srcset="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/04/Stellungnahmen.jpg 986w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/04/Stellungnahmen-300x145.jpg 300w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/04/Stellungnahmen-150x73.jpg 150w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/04/Stellungnahmen-768x372.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 766px) 100vw, 766px" /></figure></div>



<p>Weder die FAU Hamburg noch eine der dort genannten Gruppen, mit der wir in Kontakt stehen, hat diese Erklärung geschrieben oder unterzeichnet, und der Inhalt bildet nicht die Meinung der FAU Hamburg ab.<br>Die genannten angeblichen unterzeichnenden Gruppen sind allerdings identisch mit denen, die einen realen Text zum Thema Anarchismus und Corona veröffentlicht haben: Am 22.3.2021 erschien die reale Erklärung „Denn sie wissen, was sie tun“ von folgenden Hamburger Gruppen (z.B. hier zu finden: <a href="https://barrikade.info/article/4318">barrikade.info</a>):</p>



<p>Anarchistische Initiative<br>Antiautoritäre Linke<br>Antifa 393<br>FAU Hamburg<br>Freies Netzwerk zum Erhalt des Sternschanzenparks<br>Infoladen Wilhelmsburg<br>Kongress Orga Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft<br>Libertäre Harburg<br>Schwarz-roter 1. Mai</p>



<p>Dort werden ein Wandgraffito, ein Plakat sowie Texte des „Zündlumpen“ und aus „In der Tat“ für unsolidarisches Verhalten in der Pandemie kritisiert.<br>Wer auch immer den neun unterzeichnenden Gruppen schaden möchte, scheint sich auf diesen tatsächlichen Text zu beziehen.<br>Wir stellen keine Spekulationen darüber an, wer die FAU und die anderen acht Gruppen diffamieren möchte, versichern aber hier in aller Deutlichkeit: Weder sind wir der Meinung, die von uns tatsächlich genannten Personen oder Gruppen betrieben Massenmord, noch würden wir jemals zu Denunziation aufrufen.<br>Übrigens wurde die in dem Fake-Text genannte (mit einem Schreibfehler versehene) Kontaktmailadresse ausprobiert und die Mails kamen zurück: <em>buendis-fuer-lockdown [at] riseup.net</em><br>Auf Indymedia wurde der Fake-Text nach einem Tag gelöscht, aber wegen der vielen Spiegelungen geistert er immer noch im Netz herum. Wer Kontakte zu Spiegelseiten hat, kann dort gerne dieses Dementi nennen oder verlinken.</p>



<p class="has-text-align-right">FAU Hamburg, 14.4.2021</p>
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		<title>Stellungnahme zu Zero-Covid</title>
		<link>https://hamburg.fau.org/deutsch/2021/02/23/stellungnahme-zu-zero-covid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fauhh12]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 19:34:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach der Veröffentlichung des Zero-Covid-Strategiepapiers wurde seitens einiger Teile der Freien Arbeiter*Innen Union diese Initiative beworben. Dies ließ bei einigen Menschen den Eindruck entstehen, dass die Freie Arbeiter*Innen Union als Ganzes hinter Zero-Covid stehe. Dem ist nicht so. Es gibt keinen Beschluss der gesamten Organisation Zero-Covid zu unterstützen, jedoch sind... <a class="continue-reading-link" href="https://hamburg.fau.org/deutsch/2021/02/23/stellungnahme-zu-zero-covid/">Weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="368" src="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/02/stempel-corona-lockdown-1024x368.png" alt="" class="wp-image-1902" srcset="https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/02/stempel-corona-lockdown-1024x368.png 1024w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/02/stempel-corona-lockdown-300x108.png 300w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/02/stempel-corona-lockdown-150x54.png 150w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/02/stempel-corona-lockdown-768x276.png 768w, https://hamburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/02/stempel-corona-lockdown.png 1088w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<p>Nach der Veröffentlichung des <a rel="noreferrer noopener" href="https://zero-covid.org/" target="_blank">Zero-Covid-Strategiepapiers</a> wurde seitens einiger Teile der Freien Arbeiter*Innen Union diese Initiative beworben. Dies ließ bei einigen Menschen den Eindruck entstehen, dass die Freie Arbeiter*Innen Union als Ganzes hinter Zero-Covid stehe. Dem ist nicht so. Es gibt keinen Beschluss der gesamten Organisation Zero-Covid zu unterstützen, jedoch sind die einzelnen Syndikate frei dies zu tun bzw. dies zu unterlassen.</p>



<p>Wir als Freie Arbeiter*Innen Union – Hamburg lehnen Zero-Covid ab, da es sich an staatliche Akteuer*Innen richtet und unkritisch weitgehende autoritäre Maßnahmen fordert. Als Anarcho-Syndikalist*Innen halten wir dies für nicht vereinbar mit unseren grundlegenden Zielen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>G20 in Hamburg</title>
		<link>https://hamburg.fau.org/deutsch/2017/06/17/g20-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fauhh2]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2017 19:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Obwohl sich einige unserer Mitglieder sicherlich an den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg beteiligen werden, haben wir als FAU Hamburg nicht zu den Protesten aufgerufen. Dies hat vor allem zwei Gründe: Zum einen stehen wir den seit 1999 in regelmäßigen Abständen stattfindenden Gipfelprotesten grundlegend kritisch gegenüber. Das unmittelbare Kernstück... <a class="continue-reading-link" href="https://hamburg.fau.org/deutsch/2017/06/17/g20-in-hamburg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl sich einige unserer Mitglieder sicherlich an den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg beteiligen werden, haben wir als FAU Hamburg nicht zu den Protesten aufgerufen. Dies hat vor allem zwei Gründe:<span id="more-389"></span></p>
<p>Zum einen stehen wir den seit 1999 in regelmäßigen Abständen stattfindenden Gipfelprotesten grundlegend kritisch gegenüber. Das unmittelbare Kernstück der syndikalistischen Praxis ist die Direkte Aktion. Dieses Konzept hat den Anspruch nicht zu den vermeintlich Herrschenden zu laufen und dort um eine Verbesserung unserer Lebensumstände zu betteln. Nichts anderes ist aber der Protest bei solchen Gipfeln, egal wie militant er ausfällt.<br />
Im besten Fall wird &#8211; unter hohem persönlichem Risiko für die Aktivist_innen und hohem finanziellen Aufwand für die aufrufenden Organisationen &#8211; der Gipfel unterbrochen und an anderer Stelle fortgesetzt. Eine konkrete Verbesserung für uns Lohnabhängige wird dadurch nicht erkämpft. Die Direkte Aktion sieht aber eben dies vor.<br />
Im allgemein politischen Leben kann dies heißen, Nazis aus den Stadtteilen zu vertreiben, Zwangsräumungen zu verhindern oder vielleicht einfach, die Spielgeräte auf dem nächsten Spielplatz auszubessern.<br />
Im Betrieb können durch Direkte Aktionen die Arbeitsgeschwindigkeit gedrosselt oder Abläufe für die Beschäftigten erleichtert werden, und durch den konkreten Arbeitskampf &#8211; mit dem Streik als stärkster Direkter Aktion &#8211; können die Arbeitgeber_innen zu Eingeständnissen gezwungen werden. Dies erfordert allerdings mehr als ein abenteuerreiches Demo-Wochenende. Es erfordert kontinuierliche Arbeit in unserem direkten Lebensumfeld; wobei sich die FAU als international agierende Gewerkschaft mit Kämpfen weltweit solidarisch zeigt.</p>
<p>Zum anderen gefällt uns die von den meisten Organisationen vorgetragene Kritik am G20-Gipfel nicht. Zwar treffen sich dort mit Putin, Erdogan, Trump u.a. autoritäre Menschenfeinde, gegen die es sich eigentlich immer zu demonstrieren lohnt, aber die Rhetorik vom Treffen der Herrscher der Welt, die Ränke schmieden, um das arme Volk auszubeuten, ist uns zutiefst zuwider.<br />
Einerseits zeigen die letzten Verwerfungen zwischen EU und Erdogan oder Trump und allen anderen, dass die vermeintlich Herrschenden gar nicht so homogen sind, wie gewisse Gipfelgegner_innen dies gerne hätten. Andererseits zeigen die Wahlergebnisse von Trump und Erdogan, dass das sogenannte Volk eben nicht so unschuldig ist.<br />
Der Kapitalismus ist ein komplexes System, welches jeden Tag von uns allen reproduziert wird, egal ob Manager_in, Dönerbudenbesitzer_in, verbeamtet oder lohnabhängig. Wir alle sind gefangen in den Zwängen aus Profit und Konkurrenz. Jede_r ist Täter_in, jede_r ist Opfer. Die Vorstellung, eine kleine Gruppe von Akteur_innen beherrsche die Welt, ist nicht nur veraltet, sondern bietet unangenehmste Anknüpfungspunkte für Verschwörungstheorien und Antisemitismus &#8211; kein Wunder, dass neue und alte Rechte den Kapitalismus ebenso erklären.<br />
Unser Ziel ist es nicht einzelne Köpfe in den Mittelpunkt zu rücken, sondern jegliche Herrschaft des Menschen über den Menschen zu beenden, den Kapitalismus als Ganzes durch ein solidarisches Miteinander zu ersetzen.</p>
<p>Wir gehen davon aus, dass viele der Demonstrant_innen, die nach Hamburg kommen werden, hier sind um für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse für alle einzutreten. Auch wenn sie dafür unserer Meinung nach die falsche Form wählen, zeigen wir uns mit diesen selbstverständlich solidarisch. Außerdem sind wir gespannt darauf viele Genoss_innen aus aller Welt kennenzulernen.</p>
<p>Daher ist unser Zentrum die <strong><a href="https://libertaereszentrum.de/">Schwarze Katze</a></strong> von Dienstag 04.07. bis Sonntag 09.07. von 10 bis 23 Uhr als Treffpunkt und notfalls Rückzugsort geöffnet. Es werden warme und kalte Getränke bereitstehen, sowie Essen solange der Vorrat reicht. Handys können aufgeladen und die neusten Infos abgefragt werden.</p>
<p><a href="https://libertaereszentrum.de/">Libertäres Kultur- und Aktionszentrum &#8218;Schwarze Katze&#8216;<br />
Fettstraße 23<br />
20357 Hamburg</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leiharbeitsfirma Adecco schickt Streikbrecher</title>
		<link>https://hamburg.fau.org/deutsch/2012/02/17/leiharbeitsfirma-adecco-schickt-streikbrecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fauhh13]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 21:34:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der Geschäftsstelle von Adecco in der Hamburger Rathausstraße protestierte heute die FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union Hamburg) gegen den Verleih von LeiharbeiterInnen als StreikbrecherInnen bei Eulen-ABB in Cordoba (Spanien). Die Aktion war Teil eines internationalen Aktionstages gegen diesen Streikbruch und zur Unterstützung der streikenden KollegInnen bei ihrem Kampf... <a class="continue-reading-link" href="https://hamburg.fau.org/deutsch/2012/02/17/leiharbeitsfirma-adecco-schickt-streikbrecher/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Geschäftsstelle von Adecco in der Hamburger Rathausstraße protestierte heute die FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union Hamburg) gegen den Verleih von LeiharbeiterInnen als StreikbrecherInnen bei Eulen-ABB in Cordoba (Spanien).</p>
<p>Die Aktion war Teil eines internationalen Aktionstages gegen diesen Streikbruch und zur Unterstützung der streikenden KollegInnen bei ihrem Kampf gegen die Unzumutbarkeit der Leiharbeit.</p>
<p>34 ArbeiterInnen des Dienstleitungsunternehmens EULEN, die seit Jahren für den spanischen Maschinenbauhersteller ABB (in Cordoba) arbeiten, befinden sich seit dem 28.11.2011 in einem unbefristeten Streik für gleichen Lohn. Obwohl sie die gleichen Tätigkeiten wie ihre KollegInnen ausgeübt haben, erhielten sie nur den Mindestlohn und ihnen wurden weniger Rechte zugestanden.</p>
<p>ABB kündigte den Vertrag mit EULEN und heuerte billige LeiharbeiterInnen als StreikbrecherInnen von Eurocen/ADECCO an. EULEN entließ die Mitglieder des Streikkomitees sowie sämtliche GewerkschafterInnen unter den Streikenden. In Spanien werden die Streikenden von den Gewerkschaften CNT und CGT unterstützt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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