{"id":3129,"date":"2024-10-11T16:57:38","date_gmt":"2024-10-11T14:57:38","guid":{"rendered":"https:\/\/hamburg.fau.org\/?p=3129"},"modified":"2024-11-11T21:36:40","modified_gmt":"2024-11-11T20:36:40","slug":"lowlights-der-baubranche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hamburg.fau.org\/english\/2024\/10\/11\/lowlights-der-baubranche\/","title":{"rendered":"Lowlights der Baubranche"},"content":{"rendered":"<p><h1 id=\"h-\" data-pm-slice=\"1 1 []\"><\/h1><h1 id=\"h-text-ii-lowlights-der-baubranche\"><\/h1><p>Wohnen ist in deutschen St\u00e4dten mittlerweile zum Luxus geworden, die arbeitende Bev\u00f6lkerung kann es sich in Hamburg nicht mehr leisten, in der Innenstadt zu leben und wird immer weiter aus den zentralen Stadtteilen verdr\u00e4ngt. Statt bundesweit Mietendeckel einzuf\u00fchren oder in Zeiten sehr hoher Preise, den Wohnungsbau massiv zu unterst\u00fctzen, bricht der Ex-Hamburger Olaf Scholz sein Wahlkampf-Versprechen, j\u00e4hrlich 400,000 neue Wohnungen zu bauen. Um der schleichenden Verdr\u00e4ngung zu begegnen, ist der Bau neuer Geb\u00e4ude, die Sanierung und teilweise die Verdichtung bestehender Strukturen von gro\u00dfer Bedeutung. Insbesondere das Bauhauptgewerbe spielt hierf\u00fcr eine zentrale Rolle. Gleichzeitig sind die Arbeitsbedingungen in der Baubranche schlecht und die Bezahlung mies, was den Personalmangel verfestigt. Hier beleuchten wir einige spezifische Probleme der Baubranche, die so wichtig f\u00fcr einen bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr alle ist.<\/p><h2 id=\"h-1-reallohne-der-tarifbeschaftigten\">1. Reall\u00f6hne der Tarifbesch\u00e4ftigten<\/h2><p>Laut einer Studie von Prof. Dr. Thorsten Schulten, dem Leiter des WSI-Tarifarchivs (1) befanden sich die Reall\u00f6hne der Tarifbesch\u00e4ftigten Anfang 2024 in Deutschland insgesamt auf dem Stand von 2016 (2).<\/p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cloud.fau.org\/apps\/text\/image?documentId=1839694&amp;sessionId=125538&amp;sessionToken=sHISylTfZ%2FYc5geUvts5Jm0xxEKuMUesyfWUvuP%2FwKvL8lYl7IFaSmYWbZL%2FNI0V&amp;imageFileName=grafik.png\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><p>Diagramm der Nominal- u. Reallohnentwicklung in Deutschland 2000-2023 (3: S.12, mit Genehmigung des Autors)<\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>Die sehr hohen Preissteigerungen von 2021 und 2022 sind durch die Tarifabschl\u00fcsse keineswegs ausgeglichen worden. Betroffen ist hiervon insbesondere auch das Baugewerbe: W\u00e4hrend die tariflichen Monatsgeh\u00e4lter dort von 2016 bis 2023 um insgesamt 21,3\u00a0% stiegen, stiegen gleichzeitig die Verbraucherpreise im gleichen Zeitraum um 22,8\u00a0%. Dies verdeutlicht den Reallohnverlust, dem Lohnabh\u00e4ngige im Baugewerbe unterworfen waren. (2)W\u00e4hrend die IG BAU den Tarifabschluss 2024 in einer Brosch\u00fcre f\u00fcr die Lohngruppe 4 in Westdeutschland bspw. mit +631\u20ac angibt (4), entspricht dies einem Reallohngewinn von 4% in den Jahren 2023-2026 und einem Reallohnverlust von knapp -2% in 2026 gegen\u00fcber 2021 (5).Die langen Laufzeiten der Tarifeinigungen verhindern in Zukunft rasche Reaktionen auf starke Preisbewegungen. F\u00fcr den Zeitraum eines geschlossenen Tarifvertrages &#8211; also f\u00fcr die n\u00e4chsten 3 Jahre &#8211; gilt wegen der sog. &#8222;relativen Friedenspflicht&#8220; Streikverbot.<\/p><h2 id=\"h-2-zu-geringe-tarifbindung\">2. Zu geringe Tarifbindung<\/h2><p>F\u00fcr die Gesamtheit der Arbeitskr\u00e4fte in Deutschland sieht die Entwicklung noch einmal schlechter aus. Denn die Tarifbindung in Deutschland ist seit 1996 stark gesunken. Arbeiteten damals 21% der Arbeitskr\u00e4fte in Betrieben ohne Tarifbindung, so waren es 2022 schon 49% (10). Der Anteil ist von gut einem F\u00fcnftel auf fast die H\u00e4lfte gestiegen. Im Baugewerbe sieht die Entwicklung ganz \u00e4hnlich aus. Hier arbeiteten 2022 immerhin 42% aller Besch\u00e4ftigten in Betrieben ohne Tarifbindung und 40% in Betrieben, die weder Tarifbindung noch einen Betriebsrat haben (11). Diese Tarifflucht der Kapitalseite hat sowohl l\u00e4ngere Arbeitszeiten als auch niedrigere L\u00f6hne im Vergleich zu den geltenden Tarifbedingungen zur Folge (12). Im Allgemeinen ist ein allgemeiner Trend der Aufl\u00f6sung und Aufweichung von Regeln zwischen Lohnabh\u00e4ngigen und Unternehmen zu beobachten. Dabei gibt es sehr gute Gr\u00fcnde f\u00fcr Lohnabh\u00e4ngige, sich gewerkschaftlich zu organisieren: Unorganisierte Arbeiter*innen bekamen 2023 statistisch 11% weniger Lohn und mussten 54 Minuten l\u00e4nger arbeiten (13).<\/p><h2 id=\"h-3-beschaftigungsformen\">3. Besch\u00e4ftigungsformen<\/h2><p>Dieser Trend wird auf dem Bau durch eine Vielzahl von Besch\u00e4ftigungsformen verst\u00e4rkt: Zeitarbeit, Leiharbeit, Werkvertr\u00e4ge, Scheinselbst\u00e4ndigkeit, illegale Arbeit.\u00a0Verschiedene Besch\u00e4ftigungsformen sind unterschiedlich stark vertreten und Arbeitskr\u00e4fte leiden unterschiedlich stark darunter. Prof. Friedrich Schneider sch\u00e4tzte den Anteil des Bauvolumens das durch illegale Besch\u00e4ftigung 2018 erbracht wurde auf bis zu 40% (14). Das ber\u00fccksichtigt  unversteuerte Arbeit und Arbeit, bei der keine Sozialleistungen gezahlt werden. \u00c4ltere Sch\u00e4tzungen vom Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt und Berufsforschung sch\u00e4tzten den Anteil 2011 auf 30-40%. (15)Insbesondere das zunehmende Gewirr an Subunternehmerketten f\u00fchrt zu einer noch gr\u00f6\u00dferen Uneinheitlichkeit. Dieses komplizierte System soll verhindern, dass sich Bauleute zusammenschlie\u00dfen, um gemeinsam ihre Situation zu verbessern und zwar insbesondere im Gro\u00dfbetrieb auf dem Bau &#8211; den Gro\u00dfbaustellen. Denn gro\u00dfe Schlagkraft f\u00fcr die Verbesserung der Arbeitsbedingungen besteht da, wo gemeinsam gek\u00e4mpft wird. Gemeinsame K\u00e4mpfe entstehen durch gemeinsame Ziele. Ein gemeinsamer Kampf wird aber umso schwieriger, je unterschiedlicher die Arbeits- und Lebensumst\u00e4nde und damit auch die konkreten Forderungen sind.<\/p><h2 id=\"h-4-zuschlage-und-bau-mindestlohn\">4. Zuschl\u00e4ge und Bau-Mindestlohn<\/h2><p>Als eine Folge dieser Entwicklung sind nicht nur die \u00dcberstundenzuschl\u00e4ge faktisch weggefallen (stattdessen Arbeitszeitkonten im Rahmen der Flexibilisierung), sondern auch die Schmutzzuschl\u00e4ge, die bezahlte halbst\u00fcndige Fr\u00fchst\u00fcckspause und \u00e4hnliches mehr. Weiterhin ist der Bau-Mindestlohn f\u00fcr Ungelernte wie f\u00fcr Fachkr\u00e4fte Ende 2021 wegen der Weigerung der Unternehmensseite Ende 2021 ausgelaufen (15, S. 7), der einen Anspruch auf ein Mindesteinkommen festlegte und weit oberhalb des allgemeinen Mindestlohns lag. Im Falle der Fachkr\u00e4fte war er im Streik von 2002 durchgesetzt worden (2021 bei 15,70\u20ac). Dies bedeutet nichts anderes, als dass derzeit alle Arbeitskr\u00e4fte legal f\u00fcr den allgemeinen Mindestlohn von 12,41\u20ac\/h ausgebeutet werden k\u00f6nnen. Allerdings m\u00fcssen insbesondere ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte teilweise zu deutlich geringeren Stundenl\u00f6hnen arbeiten. Dies wird h\u00e4ufig \u00fcber undokumentierte Lohnauszahlungen oder \u00fcber formelle Teilzeitbesch\u00e4ftigung bei Subunternehmen umgesetzt: Ein Arbeiter, der teilweise 55h\/Woche arbeitet wird nur f\u00fcr 120h\/Monat eingestellt (15).<\/p><h2 id=\"h-5-internationales-lohngefalle-und-arbeitsmigration\">5. Internationales Lohngef\u00e4lle und Arbeitsmigration<\/h2><p>In einigen L\u00e4ndern in Nordwesteuropa und Nordamerika, in denen die kapitalistische Entwicklung zuerst einsetzte und die dadurch in der Lage waren, den Rest der Welt unter sich aufzuteilen (durch Kolonien und Einflusszonen), konnten in einem bestimmten Ausma\u00df Zugest\u00e4ndnisse an eine k\u00e4mpfende Arbeiter*innenbewegung gemacht werden (in Form von h\u00f6heren L\u00f6hnen, k\u00fcrzeren Arbeitszeiten etc.). Dadurch ist die Welt heute von extremen Unterschieden an Ausbeutungsbedingungen gekennzeichnet. Der Gro\u00dfteil migrantisch Besch\u00e4ftigter versucht, in Gebiete mit einem h\u00f6heren Lohnniveau zu gelangen, um den schlechten Arbeitsbedingungen oder hoher Arbeitslosigkeit der Herkunftsl\u00e4nder zu entkommen. In Rum\u00e4nien liegt beispielsweise der Lohn bei 400-600\u20ac im Monat bei st\u00e4ndiger Besch\u00e4ftigung. In den reicheren L\u00e4ndern der Welt\u00a0gibt es dagegen innerhalb der Lohnabh\u00e4ngigen einen weit vebreiteten Nationalismus, um die Konkurrenz m\u00f6glichst klein zu halten und die privilegierte Lage im Weltvergleich abzusichern. Das Eigeninteresse wird hierbei \u00fcber das Interesse aller Arbeiter*innen gestellt.<\/p><h1 id=\"h-fur-mehr-arbeitskampfe-auf-dem-bau\">F\u00fcr mehr Arbeitsk\u00e4mpfe auf dem Bau<\/h1><p>Um all diesen Misst\u00e4nden zu begegnen gibt es nur einen Ausweg: Die Arbeitenden im Baugewerbe organisieren sich \u00fcber Staats-, Berufs- und Sprachgrenzen hinweg und k\u00e4mpfen gemeinsam f\u00fcr bessere Arbeitsbedingungen ohne faule Kompromisse. Wenn du dich daran beteiligen willst dann komm zur Arbeitsgruppe Bau der Freien Arbeiter*innen Union Hamburg. Kontaktiere uns unter fauhh-bau@fau.org oder komm einfach unangemeldet am <a href=\"https:\/\/hamburg.fau.org\/english\/events\/bau-freitag-2024-09-20\/\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Bau-Freitag<\/a> (immer am 3. Freitag im Monat ab 19:30 Uhr) bei uns in der Schwarzen Katze (Fettstrasse 23) vorbei.<\/p><h2 id=\"h-quellen\">Sources<\/h2><p>(1) WSI: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung. Online: <a href=\"https:\/\/www.wsi.de\/de\/index.htm\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.wsi.de\/de\/index.htm<\/a><\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(2) Hans B\u00f6ckler Stiftung (2024). Reale Tarifl\u00f6hne aktuell nur noch auf dem Niveau von 2016, trotz Kaufkraftsicherung 2023 \u2013 Experte erwartet \u201eoffensive Tarifrunde\u201c. 13.02.24 Online: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-reale-tarifloehne-auf-dem-niveau-von-2016-trotz-kaufkraftsicherung-2023-57220.htm\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-reale-tarifloehne-auf-dem-niveau-von-2016-trotz-kaufkraftsicherung-2023-57220.htm<\/a><\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(3) Thorsten Schulten und das WSI-Tarifarchiv: Tarifpolitischer Jahresbericht 2023: Offensive Tarifpolitik angesichts anhaltend hoher Inflationsraten, WSI Tarifarchiv, Februar 2024<\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(4) IG BAU (2024). Brosch\u00fcre \u201eRespekt f\u00fcr unsere Arbeit. WOW! Das hat sich gelohnt.\u201c zur Zusammenfassung der Lohnerh\u00f6hungen im Baugewerbe 2024. Nur f\u00fcr IG BAU-Mitglieder.<\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(5) Eigene Berechnung basierend auf (4) f\u00fcr Nominall\u00f6hne heute und in Zukunft, (6,7) f\u00fcr historische L\u00f6hne, (8) f\u00fcr die historische Entwicklung der Verbraucherpreise und (9) f\u00fcr die angenommene Entwicklung der Verbraucherpreise bis 2026. Exceltabelle wird auf Anfrage geteilt.<\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(6) bauprofessor.de (2024). Kalkulationshilfe f\u00fcr Stundens\u00e4tze im Bauhauptgewerbe West. Online: <a href=\"https:\/\/www.bauprofessor.de\/kalkulationshilfe\/stundensaetze-bauhauptgewerbe-west\/\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.bauprofessor.de\/kalkulationshilfe\/stundensaetze-bauhauptgewerbe-west\/<\/a><\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(7) bauprofessor.de (2024). Kalkulationshilfe f\u00fcr Stundens\u00e4tze im Bauhauptgewerbe Ost. Online: <a href=\"https:\/\/www.bauprofessor.de\/kalkulationshilfe\/stundensaetze-bauhauptgewerbe-ost\/\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.bauprofessor.de\/kalkulationshilfe\/stundensaetze-bauhauptgewerbe-ost\/<\/a><\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(8) Statistisches Bundesamt destatis (2024). Entwicklung der Nominall\u00f6hne, Reall\u00f6hne und Verbraucherpreise 2008-2024. 03.09.2024. Online: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/Realloehne-Nettoverdienste\/Tabellen\/reallohnentwicklung-jahre.html\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/Realloehne-Nettoverdienste\/Tabellen\/reallohnentwicklung-jahre.html<\/a><\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(9) Deutsche Bundesbank (2024). Deutschland-Prognose: Deutsche Wirtschaft fasst langsam wieder Tritt &#8211; Perspektiven bis 2026. Monatsberichtsaufsatz. Monatsbericht \u2013 Juni 2024. Online: <a href=\"https:\/\/publikationen.bundesbank.de\/publikationen-de\/berichte-studien\/monatsberichte\/monatsbericht-juni-2024-932980?article=deutschland-prognose-deutsche-wirtschaft-fasst-langsam-wieder-tritt-perspektiven-bis-2026-932984\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/publikationen.bundesbank.de\/publikationen-de\/berichte-studien\/monatsberichte\/monatsbericht-juni-2024-932980?article=deutschland-prognose-deutsche-wirtschaft-fasst-langsam-wieder-tritt-perspektiven-bis-2026-932984<\/a><\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(10) Hohendammer, C. &amp; Kohaut, S. (2023): Tarifbindung und Mitbestimmung: Keine Trendumkehr in Westdeutschland, Stabilisierung in Ostdeutschland, Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: IAB-Forum 20.07.23, N\u00fcrnberg, Tabelle 4<\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(11) ebenda, Tabelle 2<\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(12) <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-beschaftigte-ohne-tarifvertrag-27526.htm\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-beschaftigte-ohne-tarifvertrag-27526.htm<\/a>, (Hans B\u00f6ckler Stiftung): &#8222;Besch\u00e4ftigte ohne Tarifvertrag arbeiten l\u00e4nger und verdienen weniger \u2013 niedrigere L\u00f6hne in Ostdeutschland auch durch geringere Tarifbindung&#8220;<\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(13) Hans B\u00f6ckler Stiftung (2023). &#8222;Ohne Tarifvertrag verdienen Besch\u00e4ftigte im Schnitt 11 Prozent weniger und m\u00fcssen w\u00f6chentlich fast eine Stunde mehr arbeiten&#8220;, 19.04.2023. Online: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-ohne-tarifvertrag-verdienen-beschaftigte-weniger-48755.htm\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-ohne-tarifvertrag-verdienen-beschaftigte-weniger-48755.htm<\/a><\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(14) Handwerksblatt (2018). Bau: Jede dritte Stunde wird schwarz gearbeitet. Dezember 2018. Online: <a href=\"https:\/\/www.handwerksblatt.de\/themen-specials\/offensiver-kampf-gegen-schwarzarbeit\/bau-jede-dritte-stunde-wird-schwarz-gearbeitet\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.handwerksblatt.de\/themen-specials\/offensiver-kampf-gegen-schwarzarbeit\/bau-jede-dritte-stunde-wird-schwarz-gearbeitet<\/a><\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(15) M\u00f6ller, Joachim et al. (2011): Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen. Branche: Bauhauptgewerbe, Berlin: Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales.<\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>(16) Baumgarten, M., Beck, L. &amp; Firus, A. (2024). Helfer oder doch Fachkr\u00e4fte? Migrantische Besch\u00e4ftigte im deutschen Hochbau. FES diskurs. Mai 2024. Online: <a href=\"https:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/a-p-b\/21208.pdf\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/a-p-b\/21208.pdf<\/a><\/p><h1 id=\"h---1\"><\/h1><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohnen ist in deutschen St\u00e4dten mittlerweile zum Luxus geworden, die arbeitende Bev\u00f6lkerung kann es sich in Hamburg nicht mehr leisten, in der Innenstadt zu leben und wird immer weiter aus den zentralen Stadtteilen verdr\u00e4ngt. 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