{"id":1897,"date":"2021-01-13T13:19:14","date_gmt":"2021-01-13T12:19:14","guid":{"rendered":"https:\/\/hamburg.fau.org\/?p=1897"},"modified":"2023-09-12T12:03:15","modified_gmt":"2023-09-12T10:03:15","slug":"gemuesehof-erfolgreiche-einigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hamburg.fau.org\/deutsch\/2021\/01\/13\/gemuesehof-erfolgreiche-einigung\/","title":{"rendered":"Gem\u00fcsehof: Erfolgreiche Einigung bei Mediationstermin"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"664\" height=\"432\" src=\"https:\/\/hamburg.fau.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Gemuesehof2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1898\" srcset=\"https:\/\/hamburg.fau.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Gemuesehof2.jpg 664w, https:\/\/hamburg.fau.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Gemuesehof2-300x195.jpg 300w, https:\/\/hamburg.fau.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Gemuesehof2-150x98.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ein gutes halbes Jahr arbeitete unsere Genossin in einer Bio-Gem\u00fcseg\u00e4rtnerei in Schleswig-Holstein mit den Zugpferden. Ende September erhielt sie eine K\u00fcndigung zum 31.10.2020. M\u00fcndlich wurden verschiedene haltlose Vorw\u00fcrfe gemacht. Daraufhin haben wir mit anwaltlicher Unterst\u00fctzung umgehend eine K\u00fcndigungsschutzklage erhoben. Bei einem G\u00fctetermin wurde dann ein Mediationsverfahren vereinbart. Dort konnten die Konfliktparteien sich darauf einigen, dass die K\u00fcndigung erst zum 31.03.2021 und betriebsbedingt ausgesprochen wird. Dies bedeutet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gehaltsnachzahlung f\u00fcr November und Anfang Dezember<\/li><li>R\u00fccknahme aller Vorw\u00fcrfe<\/li><li>M\u00f6glichkeit den restlichen Urlaub regul\u00e4r zu nehmen<\/li><li>Wechsel des Arbeitsbereichs f\u00fcr die kommenden Monate<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu einem ersten Vergleichsangebot \u00fcber wenige Hundert Euro muss der Betrieb also ca. das Zehnfache in Form der Geh\u00e4lter an unsere Genossin zahlen. Des Weiteren wurden die Kosten f\u00fcr eine Fortbildung, welche schon stattgefunden hatte, jetzt ganz \u00fcbernommen und zugesichert, dass eine Zweite anteilig vom Betrieb bezahlt wird. Au\u00dferdem d\u00fcrfte der Gem\u00fcsehof wohl dazu verpflichtet sein, die Wiedereingliederungshilfe \u2013 welche der Betrieb f\u00fcr unsere Genossin erhalten hatte \u2013 voll an das Jobcenter zur\u00fcckzuzahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden wachsam die Umsetzung der Vereinbarungen begleiten. F\u00fcr unsere Genossin<br>bedeutet das, dass sie jetzt in Ruhe \u2013 bei vollem Gehalt \u2013 die Zukunft planen kann. Dieser Erfolg war Dank einer gelungen Kooperation der FAU Hamburg, der FAU Flensburg und der FAU Berlin m\u00f6glich. Wieder einmal zeigt sich, dass entschlossene Reaktionen sich auszahlen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein gutes halbes Jahr arbeitete unsere Genossin in einer Bio-Gem\u00fcseg\u00e4rtnerei in Schleswig-Holstein mit den Zugpferden. 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