{"id":157,"date":"2011-05-20T10:12:32","date_gmt":"2011-05-20T08:12:32","guid":{"rendered":"https:\/\/fauhh.markab.uberspace.de\/?p=157"},"modified":"2023-09-12T12:08:13","modified_gmt":"2023-09-12T10:08:13","slug":"positionspapier-kollektivbetriebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hamburg.fau.org\/deutsch\/2011\/05\/20\/positionspapier-kollektivbetriebe\/","title":{"rendered":"Positionspapier Kollektivbetriebe"},"content":{"rendered":"<p>Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaft. Sie organisiert sich nach basisdemokratischen Prinzipien und strebt die \u00dcberwindung des Kapitalismus wie jeder Form von Herrschaft an. Dies versucht sie zu erreichen durch basisgewerkschaftliche Arbeit in den Betrieben und Unterst\u00fctzung spontaner Widerstandsaktionen der Arbeitenden (Streiks, Besetzungen, Solidarit\u00e4tsaktionen, etc.). Aber auch im politischen und kulturellen Feld ist die FAU aktiv. Generell geht es um den Aufbau herrschaftsfreier, selbstbestimmter Strukturen &#8218;jenseits von Staat und Kapital&#8216;, wobei der \u00f6konomischen Sph\u00e4re eine besondere Bedeutung zukommt.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund erscheinen Kollektivbetriebe als etwas Besonderes. Sie sind Versuche, selbstbestimmtere Strukturen innerhalb der kapitalistischen Marktwirtschaft zu schaffen, Betriebe &#8218;ohne Chef und Hierarchien&#8216;. Die FAU als Gewerkschaft nimmt zu ihnen eine andere Position ein, als zu &#8217;normalen&#8216; kapitalistischen Unternehmen. Viele FAU- Mitglieder w\u00fcrden gerne in einem Kollektivbetrieb arbeiten.<\/p>\n<p>Diese &#8218;andere Position&#8216; ist jedoch eher intuitiv, das Verh\u00e4ltnis zu Kollektivbetrieben und solidarischer \u00d6konomie ist nicht genau bestimmt. Kollektivbetriebe sind irgendwie &#8218;die guten Unternehmen&#8216;, aber was ein &#8218;gutes Unternehmen&#8216; eigentlich ausmacht, ist nicht recht klar. Die Bedeutung von Kollektivbetrieben und solidarischer \u00d6konomie f\u00fcr den Aufbau einer herrschaftsfreier Gesellschaft ist in der FAU umstritten und deren (m\u00f6gliches) Verh\u00e4ltnis zur gewerkschaftlichen Arbeit in den (kapitalistischen) Betrieben unbestimmt bzw. unterbestimmt.<\/p>\n<p>Hier etwas mehr Klarheit zu gewinnen, zumindest eine Diskussion anzusto\u00dfen, ist das Ziel dieses Positionspapiers.<\/p>\n<p>Download -&gt; <a href=\"https:\/\/fauhh.markab.uberspace.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Positionspapier-Kollektivbetriebe.pdf\">&#8218;<\/a><a href=\"https:\/\/hamburg.fau.org\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/Positionspapier-Kollektivbetriebe.pdf\">Positionspapier Kollektivbetriebe<\/a>&#8218;<br \/>\nDownload -&gt; <a href=\"https:\/\/hamburg.fau.org\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/Feuille-de-route-entreprise-collective.pdf\">Feuille de route &#8218;entreprise collective&#8216;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaft. 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